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Heute möchte ich Euch Berlins älteste Pralinenmanufaktur Sawade vorstellen. Vielleicht kennt Ihr bereits die köstlichen Pralinen und Trüffel, die in wunderschönen Verpackungen in immer mehr kleinen und großen Läden Berlins die Verkaufsflächen schmücken. Ich entdeckte sie zum ersten Mal bei »of/Berlin« und war sofort vom Design der Pralinenschachteln angetan, das modern und gleichzeitig elegant daher kommt. Gefüllt sind die unterschiedlich großen Kartonagen mit feinsten (und sehr leckeren) Schokoladen-Spezialitäten aus Berliner Herstellung.
Im Jahr 1880 eröffnete Ladislaus Maximilianus Ziemkiewicz »Unter den Linden« sein erstes Geschäft für feine, handgemachte Pralinen, Konfekt und Bonbons und avancierte bald darauf zum königlichen Hoflieferanten von Prinz Georg von Preußen und Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach.
Heute führen Melanie und Benno Hübel die Manufaktur. Nach einem Relaunch der Marke vor einigen Jahren, tritt das traditionsreiche Unternehmen verjüngt und zeitgemäß auf. Der Name Sawade steht wie schon 1880 für sorgfältige Handarbeit und exquisite Qualität made in Berlin – für köstliches Konfekt aus der aufregendsten Stadt der Welt&hellip
(Buch-Rezension und Verlinkung nach Presseveranstaltung)Vor einigen Tagen kam das Buch »Tischkultur« von Björn Kroner im Callwey Verlag heraus. Ein wunderschöner Bildband und Ratgeber mit Ideen zu 20 unterschiedlichen Tischdekorationen für jeden Anlass und jedes Budget.
Im Vorwort beschreibt der international gefeierte Florist, wie er einmal zu einem Dinner in einer klassischen Berliner Beletage eingeladen war. Die Einrichtung vom Feinsten, alle großen Möbelmarken waren vorhanden, die Küche strahlend weiß und ausgestattet mit den neuesten Hightech-Geräten. 500 Kochbücher füllten ein Wandregal und sorgten für wenigsten einen Hauch von Leben. Die Speisen standen in einem Nebenzimmer zum Anrichten bereit. Alles sehr beeindruckend, findet Björn. Sie setzten sich zu Tisch und vielleicht ahnt Ihr ja schon, was er dann beschreibt? Björn ist zutiefst enttäuscht über den ohne jeglichen Charme und Stil gedeckten Tisch. Es mangelte an allem, was einen schön gedeckten Tisch ausmacht. Es gab weder Tischwäsche, noch einheitliches Porzellan, die Gläser wirkten zusammen gestoppelt. Auf dem Tisch brannten einzelne Teelichter ohne Gefäße und Blumenschmuck gab es auch keinen...
Björn, der sich seit er 16 Jahre alt ist mit der Kunst des Blumenbindens beschäftigt und heute einer der angesagtesten Stars der internationalen Floristikszene ist, möchte uns mit dieser kleinen Anekdote über die völlige Abwesenheit von Tischkultur mitteilen, dass es auch anders geht. Freunde und andere geschätzte Mitmenschen zum Essen an einen schön gedeckten Tisch einzuladen und unvergessliche Stunden zu verbringen, ist für ihn wichtig, geradezu unerlässlich&hellip
Es gibt sie noch, die guten Lebensmittel. Salami & Schinken aus Italien und Spanien, Merguez, Rillettes und Geflügelpastete aus Frankreich, abgehangene Landjäger, kräftig geräucherter Speck und Schinken, Maultaschen aus dem Schwabenland, Biokäse aus Schafs- und Ziegenmilch von kleinen Molkereien, Klassiker wie Appenzeller und Greyerzer, Peccorino und Parmesan Regiano, Essig & Öl, Wein, Bier, Kaffee und so vieles mehr, was in einen Satz nicht hinein passen will.
Zu Lebensmittel Hillmann in der Kreuzberger Oranienstraße hat mich meine Freundin Nicola geschickt. Sie kauft dort regelmäßig und super gerne ein. Wie oft haben wir schon in ihrer schönen Wohnküche gesessen und Leckereien aus Kreuzberg gegessen, die sie nach der Arbeit einkaufte. Frisches Brot, Ziegenkäsetaler, eingelegtes Gemüse, Käse und luftgetrocknete Salami. Dazu Wein aus Italien und zum Nachtisch süße Biscotti. Was braucht man mehr?
Seit 1984 verkauft das Team um Hans Jürgen Hillmann feine Lebensmittel. Der gebürtige Schwarzwälder lebt seit über 30 Jahren in Kreuzberg und in seinen ersten Jahren in der Stadt verkaufte er Schinken, Speck und Schnaps aus seiner Heimat an Freunde und Bekannte, um sein Studium zu finanzieren. Er verguckte sich in den kleinen leer stehenden Laden in seiner Nachbarschaft und eröffnete wenig später Lebensmittel Hillmann, auch »Der Schwarzwälder« genannt.
Hillmann hat viele Stammkunden, die nicht nur das Angebot des kleinen Ladens lieben, sondern auch das offene Konzept, die Möglichkeit, Anregungen und Wünsche äußern zu können, die gerne entgegengenommen werden. Qualität und dennoch bezahlbar – das versucht »Hille« bis heute durchzusetzen. Ein wunderbares Kiezgeschäft. Möge es uns noch lange erhalten bleiben.
Lebensmittel Hillmann, Oranienstr. 20, 10999 Berlin-Kreuzberg, Tel: 030 614 56 44Geöffnet Mo – Fr von 10.00 bis 20.00 Uhr, Sa von 10.00 bis 15.00 Uhr&hellip
Für manche ist das aptm Berlin nur eine hippe Location im Wedding, die man für ein Event mieten kann. Beim Besichtigungstermin geht es dann um Fragen, wie viele Gäste im Loft Platz finden, um Preise, was Bar, Küche und WC »können« und ob geraucht werden dürfe...
Für den Betreiber Chris Glass ist das Loft mehr als ein Space for rent. Auch wenn er dort nicht wohnt, ist es eine Art Zuhause für ihn, sein Baby, sein Werk. In den 230 qm stecken Ideen, Kreativität und Leidenschaft für das Schöne. Es ist ein Raum, der sich ständig verändert, in dem die vielen Details zusammen ein Setting ergeben, das anschließend von Chris und seinen Gästen bespielt werden kann.
Er hätte alles verändert und das Loft sähe total anders aus, schrieb mir Chris letzte Woche. Ich folgte seiner Einladung zum Kaffee und besuchte ihn zum zweiten Mal innerhalb eines Dreivierteljahres. Im Juni waren die Wände des Weddinger Apartments noch rosa und hellgrau gestrichen und ich berichtete hier ausführlich über das glamouröse Interieur.Chris hat sich wieder kreativ ausgetobt. Und ja, es sieht jetzt alles ganz anders aus. Sein neues Konzept, das auch dieses Mal in Zusammenarbeit mit Pamono und anderen Designfirmen entstanden ist, nennt er »Dolce«. Für mich könnte es auch »Boho« heißen. Das dunkle Studio Green von Farrow & Ball ist ein Klassiker, ein Grün, eine Bühne für die außergewöhnlichen Möbel und Accessoires, die Chris und sein Team für die nächsten Monate zusammengestellt haben. Bohemian Chic im Wedding mit senffarbenen Seventies Sesseln von 1st Modern, Glastischen von Pulpo Products oder Vintage Village, Spiegeln, Porzellan von Rosenthal und Fundstücken aus der ganzen Welt. Die Möbel des skandinavischen Labels Norr11 oder die Keramiken von Fornasetti ergänzen die eklektische Sammlung perfekt. Das Ganze wird umrahmt von Wänden, die mal grau mal grün schimmern. Super schön, Chris Glass!
aptm Berlin Wedding, Lindower Str. 18, Aufgang 3, 13347 BerlinBuchungen und Termine nach Vereinbarung gerne auch über Facebook oder Instagram &hellip
Vom oberbayerischen Biergarten direkt in die skandinavische Bierbar. Letzten Samstag gegen 14.00 Uhr in der Torstraße in Berlin – Nach dem Urlaub das erste Mal wieder in Mitte unterwegs, kam ich an der Bar Mikkeller vorbei. Da wollte ich schon immer mal auf ein Bier hin und Fotos für den Blog machen. Eine Craft Beer Bar, eingerichtet im skandinavischen Stil. Sehr cool.
Vor dem Laden saßen bereits ein paar Gäste, drinnen war's noch leer. Mit der Kamera in der Hand fragte ich den Barmann, ob er was dagegen hätte, wenn ich kurz... Sure, go ahead, anything to drink? Some water? Klar, Wasser wäre super, ist schließlich heiß heute draußen. Er muss mir angesehen haben, dass gerade 14 Tage Biergenuss hinter mir lagen. Bei Mikkeller gibt's zwar kein »Helles«, aber prompt stand ein Bierchen auf dem Tresen. Oh thanks, voll nett, seit wann gibt's die Bar und was bedeutet Mikkeller, fragte ich den Barkeeper, der aus Texas stammt und mir bereitwillig alle meine Fragen beantwortete.
Mikkeller, die Bierbar mit dänischen Wurzeln, gibt es in Berlin seit April 2017. Die Erfolgsstory des ehemaligen Mathe- und Physiklehrers Mikkel Borg Bjergsø, der als Quereinsteiger in Kopenhagen anfing, Bier brauen zu lassen, begann 2006. Seine (Craft)Beer-Spezialitäten, die in Kalifornien, Belgien und einigen anderen Ländern gebraut werden (Man nennt das Gipsy Brewing. Mikkeller ist selbst keine Brauerei, sondern nutzt andere Brauhäuser für die seine Rezepte) werden heute in fast 40 Länder exportiert.
Die Mikkeler Bar in Berlin hat 24 Sorten Bier im Angebot. Vom Mitte Pils über das IPA Glutenfree und Stone Double Bastard bis zum Cow On The Ice. Mal intensiv, säuerlich oder sanft im Geschmack. Immer wieder stehen andere Biere auf der schwarzen Tafel über dem Tresen, um den Gästen die Vielfalt des Biergenusses nahezubringen.
Eingerichtet ist das Mikkeller im skandinavischen Design. Helle Wände, Holzmöbel in Natur und warmen Rot, Vintage-Vasen und -Leuchten in und auf Regalen und an den Wänden große gerahmte Bilder des Mixkeller-Hausgrafikers. Das Corporate Design gefällt mir. Im Sommer könnt Ihr auch draußen Euer Bier trinken, wenn Euch der Verkehr der Torstraße nicht stört. In der Bar ist es sehr gemütlich, schönes Licht und wirklich hygge, wie der Däne sagt. Es gibt Kleinigkeiten zum Essen und auch der Kaffee (von Five Elephant) ist sehr gut. Eine super sympathische Bar. Skål!
Mikkeller Berlin, Torstraße 102, 10119 Berlin, Tel: +49 (0)176 831 411 03 und auf FacebookGeöffnet So – Do von 15.00 bis 24.00 Uhr, Fr & Sa von 13.00 bis 2.00 Uhr&hellip
Es ist Sommer. Welcher Sommer?
Obwohl doch hier und da mal die Sonne zum Vorschein kam und die Temperaturen in den letzten Tagen recht ordentlich waren, möchte ich heute – weil's ja in Berlin mal wieder regnet – von (m)einem Kleidungsstück des Sommers 2017 erzählen.
Über Klamotten habe ich bisher nie geschrieben. Das Thema will nicht so richtig zum übrigen Inhalt passen. Aber nach den zurückliegenden Wochen und der immer wiederkehrenden Wetterlage muss ich einfach über den cremefarbenen Regenmantel berichten, der mir im April per Post zugeschickt wurde. Vom schwedischen Label Stutterheim. Sozusagen als Teststück zum eventuellen Posten.
Seit ich den Regenmantel besitze, regnet es. Ist das Zufall? Oder die Strafe dafür, dass ich das Geschenk damals dankend annahm ohne Euch von dem Mantel zu berichten?
Ja, ich habe den Mantel »getestet«. Monatelang. Ich hatte fast nichts anderes an und wurde ständig auf das gute Stück angesprochen und nach der Firma gefragt. Auf der Straße, auf Events und letztens bei Alnatura an der Kasse. Mein halber Pilateskurs trägt nun Stutterheim...
Ich kann mich nicht erinnern, je solch eine positive Resonanz auf ein Kleidungsstück bekommen zu haben. Lag es am Regen? Sehnten sich nur alle danach, trocken zu bleiben und trotzdem gut angezogen zu sein? War es die Farbe? Ich muss zugeben, ich hätte mir das helle Creme nicht ausgesucht. Und nun war es (und ist es noch immer) der Bringer. Da ich viel Schwarz trage, fällt der helle Mantel fällt auf. Seine samtige Oberfläche ist besonders fein, der Schnitt ist klassisch und einfach schön. Auf der Webseite von Stutterheim ist zu lesen, dass alle Regenmäntel von Hand gemacht werden. Ein Manufakturstück. Wunderbar. Das passt doch gut auf den Blog.
Trotz des coolen Regenmantels und meiner echten Dankbarkeit dafür, dass er mich trocken durch die letzten Monate gebracht hat, hoffe ich für uns alle, dass es noch einen warmen und trockenen Restsommer geben wird. Und mein Stutterheim ein Weilchen am Garderobenhaken hängen bleiben kann. Im Herbst ist ja schließlich auch noch Zeit für Regenmäntel..&hellip
Rot leuchtet Tosa, die Federleuchte von »Pluma Cubic« vor der blau gestrichenen Wand und reckt sich mit ihren fast drei Metern Richtung Showroom-Decke. Heike Buchfelder führt mich durch den Laden in der Berliner Brunnenstraße und erzählt von ihrer Arbeit als Designerin, von der Idee, gemeinsam mit anderen Kreativen einen Shop für zeitgenössisches Design zu eröffnen und führt mich durch den großen, schönen Raum: Brunnen 190.
Heike Buchfelder gründete bereits 2005 das Label Pluma Cubic. Ihre Leuchten aus Federn sind weit über Berlin hinaus bekannt. 2000 bis 4000 Federn von Gänsen und Hähnen stecken in einer Lampe. Jedes Produkt ist ein Unikat. Beeindruckend.Heute arbeitet Heike im Laden, den sie zusammen mit Martin Holzapfel, Elisa Strotzyk, Zascho Petkow, Daniel Becker, Robert Hoffmann und Verena Hennig betreibt. Die Berliner Designer wechseln sich täglich ab. So ist jeder mal an der Reihe, kann vor Ort Kunden beraten und über seine Arbeit berichten.
Im Showroom findet Ihr eine beeindruckende Auswahl an Möbeln, Leuchten, Accessoires und Kunst. Neben den Produkten der Shop-Gründer, gibt es zudem Porzellan von Maria Volokhova und Claudia Schoemig, Leuchten aus Seidenkimonostoffen von Tom Kühne, Bilder von Jürgen Eisenacher und Glasdesign von Milena Kling.
Ich mag die großartige Zusammenstellung der Design-Objekte. Die Materialien und Farben harmonieren miteinander, Möbel sind thematisch angeordnet. So stehen Bett, Stummer Diener, Schrank und gemütliche Leuchten zusammen oder Tische werden mit Bänken und Hockern und passender Pendelleuchte darüber kombiniert. Hier und da ein Stück Kunst an der Wand, Vasen auf Sideboards und kleine Dinge in Regalen. Vieles könntet Ihr eins zu eins bei Euch zu Hause so arrangieren... Was haltet Ihr von einem rosa Daybed und einem Teppich aus Holz davor?
Schaut doch mal in der Brunnenstraße 190 vorbei. Sehr inspirierend dort. Die Designer freuen sich auf Euren Besuch.
Brunnen 190, Brunnenstr. 190, 10119 Berlin, Tel. 01577 597 49 59Geöffnet: Mo – Sa von 12.00 bis 20.00 Uhr&hellip
Wenn in einem Projekt so viel Herzblut, Leidenschaft für gutes Design, Liebe zum Detail und Mut zu Neuem steckt, dann muss es einfach gut werden.
Chris Glass empfing letzte Woche zur Preview seines neu eröffneten Lofts »aptm Berlin« im Berliner Wedding. Dort, im 3. Aufgang eines alten Industrieensembles, schuf er aus einer zunächst ganz gewöhnlichen Fabriketage eine Location, die ihresgleichen sucht. Glamourös und cool zugleich, riesig groß und doch ganz intim, sweet (in rosa und hellgrau) und super elegant, fancy schick aber gemütlich. Dazu ein wenig Urban Jungle in der richtigen Dosierung.
Chris entdeckte das Loft im letzten Jahr und wusste sofort, dass er hier einen Ort schaffen möchte, an dem sich Menschen treffen können, wo gearbeitet oder gefeiert, in der Design, Kunst, Musik und Performance ge- bzw. erlebt werden kann – eine »living gallery«. Chris steckte viel (Detail)Arbeit und Liebe in die 230 Quadratmeter große Etage. Wände wurden eingerissen, die Böden neu gegossen, Räume neu geschaffen. Erwähnenswert sind die mit Messing verfüllten Dehnungsfugen im Industriebetonboden. Superschön. Die Wände wurden unter anderem mit Farrow & Ball-Farben gestrichen. Cinder Rose und Cornforth White. Rosa-hellgrau. Selbst die Stahlelemente wurden in dieser Farbkombination lackiert. Bilder hängen kreuz und quer an den Wänden. Mal oben mal unten, mal in einer Ecke. I like.
Und dann das Interior Design. Chris ist viel in der Welt herum gekommen, hat Geschmack und Stil und steht sehr auf gutes Design. Er richtete die Fabriketage wie ein Apartment ein. Mit Küche, Bad, Ess-, Wohn- und Schlafbereich. Eine Bar mit Tresen gibt es auch. Die Übergänge zwischen den Wohnbereichen sind fließend. Designprodukte aus der ganzen Welt finden hier Platz. Von stylischen Blumenampeln von Atelier Haussmann, Vintage Möbeln und Design-Artikeln von Elisa Strozyk, Joa Herrenknecht, cc-tapis, Once Milano oder Stefano Marolla von Pamono und Teppichen von CC Tapis über Taschen von Lili Radu, Accessoires von Llot Lov und Beauty Produkte von Red Flower bis zu Keramiken von Jonathan Adler, Porzellan von Rosenthal und Accessoires von My Kilos. Besonders gefreut habe ich mich über einen Beistelltisch von Andreas Berlin, über dessen geniale Unikat-Tische ich schon hier auf dem Blog berichtet habe. Beeindruckende Grünpflanzen stehen zwischen den unzähligen Tischen und Regalen, die gefüllt sind mit ausgesuchten Dingen. Chris plant, die Gestaltung der Räume und die Produktauswahl mehrmals im Jahr zu verändern.
Bis Sonntag, den 25. Juni 2017, jeweils von 11.00 bis 19.00 Uhr habt Ihr die Möglichkeit, das aptm Berlin Wedding nach Vereinbarung zu besuchen und dort einzukaufen. Vielleicht möchtet Ihr auch nur kommen und staunen, einen Drink an der Bar nehmen oder Euch mit Chris unterhalten. Nehmt gerne (vorläufig) Kontakt über Facebook oder Instagram auf.
Viel Erfolg, lieber Chris!
aptm Berlin Wedding, Lindower Str. 18, Aufgang 3, 13347 Berlin&hellip
Heute möchte ich Euch Houzz vorstellen – die größte Plattform für Interior Design, Architektur und Wohnen. Wer Inspiration für sein Zuhause sucht, findet hier über 12 Millionen Fotos. Ob Einrichtung, Architektur oder Garten, ob Bett, Waschbecken oder Teppich, auf Houzz findet Ihr zu fast allen Themen Anregungen. Houzz bringt Euch mit Architekten, Einrichtern, Designern, Gärtnern und Handwerkern zusammen, denn hier haben 1,5 Millionen Experten ein Profil. Sie nutzen Houzz als Marketing Tool, um Projekte mit Fotos vorzustellen, ihre Dienstleistung genauer zu beschreiben und sich so mit anderen Experten und mit Kunden zu vernetzen. Bewertungen helfen der Houzz Community, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Findet Ihr Fotos auf der Webseite oder der App, die Ihr gerne speichern würdet, um sie später erneut abrufen zu können, gibt es die Möglichkeit, Ideenbücher anzulegen. Diese könnt Ihr dann Eurem Interior Designer oder Architekten zeigen und er kann besser einschätzen, was Euch vorschwebt.
Houzz hat monatlich 40 Millionen Nutzer und wächst kontinuierlich. Ohne Werbung, ohne PR, rein organisch. Die Gründer Adi Tatarko und Alon Cohen aus Palo Alto, Kalifornien, starteten Houzz als ganz kleines Projekt in eigener Sache. Sie wollten ihr frisch erworbenes Haus renovieren und einrichten, kämpften sich durch Stapel von Wohnmagazinen, rissen seitenweise Fotos aus, fragten im Freundeskreis nach guten Handwerkern und ärgerten sich, dass es keine geeignete Plattform im Internet gäbe, die alles vereinen und vor allem vereinfachen würde...
Inzwischen gibt es Büros in London, Sydney, Moskau, Tokio, Tel Aviv und in Berlin. 2014 wurde Houzz Deutschland gelauncht. Seitdem habe auch ich dort ein Profil und generiere den Großteil meiner Kunden darüber.
Im Berliner Büro am Alexanderplatz arbeitet nicht nur das deutsche Houzz Team, sondern auch das italienische, spanische und einige andere. Hier herrscht immer noch Aufbruchstimmung, das Unternehmen wächst und wächst und die Arbeitsatmosphäre erscheint mir entspannt und lässig. Trotz Großraumbüros und zunehmender Arbeitsbelastung durch die immer größer werdenden Community.
Das lichtdurchflutete Büro im coolen Design, ausgestattet mit vielen Besprechungszimmern unterschiedlichster Einrichtungsstile, der großen Küche mit Blick auf den Alexanderplatz, mit Fotos aller Mitarbeiter an den schwarzen Wänden, gefällt mir gut. Während eines Termins mit dem Community Manager Christo Motiv – in einem Besprechungszimmer mit Schlagzeug und Musikstudioambiente – nutzte ich die Chance, hier und da kurz auf den Auslöser zu drücken.
Mit dem heutigen Houzz-Besuch möchte ich mich bedanken. Für die Möglichkeit, meine Arbeit ohne Kosten auf der Plattform präsentieren zu können, für den Support, die offenen Ohren, das supernette Team, das gesamte Houzz-Netzwerk. Wie schön, dass es Houzz und Euch gibt!
AnneLiWest|Berlin auf Houzz. Schaut doch gerne mal vorbei&hellip
Heute Abend bin ich bei einer Geburtstagsfeier eingeladen. Was ich mitbringe? Ein »peace of soap«. Ein bisschen Frieden. Den kann die Welt gerade wirklich gut gebrauchen. Auch wenn es nur ein Stück wohlriechende Seife ist – die Symbolkraft ist stark. Das dachte sicher auch Sylvia Woelki, die in ihrer Berliner Seifenmanufaktur »dearsoap« Seife in Form eines Peace-Zeichens entwickelte und seit einiger Zeit produziert. Eine liebevoll von Hand hergestellte Pflanzenseife, deren Bestandteile aus kontrolliert biologischem Anbau stammen, die wundervoll duftet und cremig fein schäumt. Frieden für die Hände, für die Haut und für uns alle.
Schaut gerne mal auf der Webseite von dearsoap vorbei. Neben dem »Berliner Showertower«, über den ich hier schon berichtet habe, gibt es auch noch viele andere schöne Produkte im Angebot.
dearsoap Store, Suarezstraße 53, 14057 Berlin, Tel: 0170-1888824Geöffnet Montag – Freitag von 11.00 bis 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung &hellip
Fröhliche Weihnachten, Ihr Lieben! Während die Gans im Ofen (ganz langsam) vor sich hin gart und der Bratenduft durch's Haus strömt, brennt auf dem Tisch ein Teelicht in einer leeren Sardinenbüchse der Marke Saint Georges. Die habe ich von Thomas Vetter geschenkt bekommen. Als Andenken an meinen Besuch in seiner sensationellen Sardinen.bar in Berlin Schöneberg. Dort kredenzt Thomas seinen Gästen Fisch, frisch aus der Dose. Allein 70 verschiedene Sardinensorten stehen auf der Speisekarte. Außerdem Makrelen, Thunfisch, Bacalao, Miesmuscheln und viele andere Konserven aus der Bretagne, Portugal oder Spanien. Serviert wird auf einem speziell designten und angefertigten Holzbrett. Dazu gibt's bunten Salat, frisches Baguette und den passenden Wein. Gefiltertes und auf Wunsch mit Kohlensäure versetztes Leitungswasser wird in schönen Glasflaschen gereicht. Das schmeckt gut und geht auf's Haus. Thomas kennt sich super gut aus im Reich des Dosenfischs, erzählt mir von den Jahrgangssardinen, die er nur empfehlen kann und zeigt begeistert auf die vielen bunten Blechdosen an den Wänden. Grafische Glanzstücke sind dabei, sehr dekorativ sind sie ohnehin. Während meines Besuchs in der Sardinen.bar kommen immer wieder Kunden herein, um einzelne Dosen für den Opa, den Onkel oder den besten Freund zu kaufen. Perfekte Geschenke für Sardinen-Liebhaber oder einfach nur, um die Beschenkten in Urabstimmung zu versetzen. Denn in Portugal oder Frankreich ist das Konzept, Fisch-Spezialitäten aus der Dose im Bar-Ambiente anzubieten, schon lange.
Während ich mit der Kamera das Interieur ablichte, öffnet mir Thomas eine Dose Sardinen, die ganz klassisch nur in Olivenöl eingelegt sind. Es gibt aber auch Varianten mit Chili, mit Tomaten oder nur mit Weißwein. Das Angebot ist groß, die Qualität ist ausgezeichnet und sitzen könnt Ihr hier auch wunderbar. An einem langen Holztisch stehen viele alte Stühle, die Thomas bei Julia und Vincent in der Barbarossastraße gefunden hat. J&V Finest Vintage Furniture gehört zu meinen Lieblingsläden. Sie sind auch in meinem Buch zu finden. Ich habe mich richtig gefreut, als Thomas erzählte, er hätte dort eingekauft. Alle anderen Möbel wurden von befreundeten Tischlern (Arnd Seibert/Ovaso und Peter Witucki) ) aus Eichenholz gebaut. Die Stuckdecke hat Thomas selber von einer dicken schwarzen Bitumenschicht befreit. Er musste lange kratzen und spachteln, bis sie so aussah. Auf den Fotos könnt Ihr das Ergebnis bewundern. Die Bar besteht aus einem stilistisch zweigeteilten Gastraum. Die eine Seite kommt fein und elegant, mit glatten Wänden und abgehängter Decke, die andere eher rauh, mit opulentem Stuck, daher.
Sollte Euch nach der üppigen Feiertags-Schlemmerei nach einer einfachen Mahlzeit sein, dann besucht Thomas Vetter in der Sardinen.bar und lasst Euch verwöhnen. Schön da.
SARDINEN.BAR, Grunewaldstr. 79, 10823 Berlin, Tel: 030 588 441 70Geöffnet: Mo – Sa von 12.00 bis 23.00 Uhr&hellip
Eigentlich hatte ich schon ewig vor, Julia und Lido in ihrer schönen Kreuzberger Wohnung zu besuchen. Dort muss es herrlich gemütlich sein. Teppiche in allen Farben liegen und stapeln sich in jeder freien Ecke, Söhnchen Junes spielt auf flauschigen Berbern oder tobt über Sitz-Poufs. Das weiß ich von Instagram, wo Julia als Mitinhaberin des Familienunternehmens BERBERLIN, Mama und Ehefrau immer viele inspirierende Fotos postet. Genial ist der Name BERBERLIN – Sagt ja schon alles. Lido stammt aus einer alten Berber-Familie und betreibt mit Julia ein kleines Unternehmen, das sich (bisher) auf Teppiche, Kissen, Poufs und Wandbehänge aus Tunesien und Marokko spezialisiert.
Julia kommt ursprünglich aus Hamburg, lebte 13 Jahre in Sydney, wo sie sich als Fotografin einen Namen machte und entschied sich für Berlin, um etwas ganz anderes zu machen und schließlich eine Familie zu gründen. Mit Lido, ihrem Mann und Vater ihres Sohnes, lebt Julia jetzt in Kreuzberg. Sie haben ihre Liebe zu den Teppichen aus Lidos Heimat Tunesien zu ihrem Job gemacht. Von ihren gemeinsamen Reisen brachten sie jedes Mal Teppiche im (Über)Gepäck mit. Erst für die Familie, dann für Freunde und schließlich für die Freunde der Freunde. Die Entscheidung lag nahe, das Ganze zu professionalisieren. Noch haben Julia und Lido keinen Laden, sondern bitten in ihr Kreuzberger Wohnzimmer. Oder wie letzte Woche in einen Pop-Up Store am Moritzplatz, den sie fünf Tage in einen BERBERLIN Showroom verwandelten.
DIE Gelegenheit, spontan vorbei zu schauen, um Julia und Lido und ihre wunderbaren Produkte kennenzulernen. So ungefähr sieht es wahrscheinlich im BERBERLIN-Zuhause aus. Teppiche in mehreren Lagen auf dem Fußboden, hängend an den Wänden, gefaltet, gestapelt oder gerollt, in leuchtenden Farben oder nur schwarz-weiß. Ich habe auf die Schnelle ein paar Fotos für Euch geschossen. Falls Euch in dieser eher tristen Jahreszeit nach Farbe ist, Ihr ein bisschen (mehr) Gemütlichkeit in die Bude bringen oder von den beiden (sehr sympathischen) Berberlinern hören möchtet, wo und wie sie ihre Teppiche akquirieren, welche Preise sie dafür aufrufen und wie Ihr an die guten Stücke rankommt – dann nehmt über Instagram Kontakt auf oder schreibt Julia und Lido eine Mail an contact@berberlin.com.
Auch am nächsten Wochenende, vom 16. bis 18. Dezember, wird der Pop-Up Shop noch einmal seine Türen öffnen.
BERBERLIN Pop-Up, Salon am Moritzplatz, Oranienstr. 58, 10969 BerlinGeöffnet von 11.00 bis 20.00 Uhr&hellip
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