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Tornow. Ein ehemaliges Gutsdorf im Ruppiner Seenland, etwa 1,5 Stunden nördlich von Berlin. So viel Wasser. So viel Grün. So viel Ruhe. Wohltuend, wenn man aus der Großstadt kommt. Obwohl Berlin zu einer der grünsten Städte zählt – Hier gibt es Felder, Wiesen und Wälder bis zum Horizont, die Havel nimmt ihren Lauf, Torfstiche und Seen laden zum Baden und Wassersport treiben ein. Die Umgebung ist zum Radfahren ideal.
Die Natur beruhigt die Sinne und umgibt die Ruhesuchenden gleich hinter den sechs Chalets, deren Name »Greenview« nicht besser hätte gewählt werden können&hellip
Der Frühling ist da. Der schönen Jahreszeit zu Ehren feiern die Japaner alljährlich das Kirschblütenfest und wünschen, dass Frieden und Ruhe in die Herzen der Menschen einkehren möge. Eine Tradition, die immer häufiger auch bei uns in Deutschland zelebriert wird. Fotos blühender Straßenzüge, Selfies zwischen Kirschzweigen und leuchtende Blütenmeere – Die sozialen Medien erstrahlen zur Zeit in Rosa. Blau und Gelb, die Farben der Ukraine, werden weniger gepostet. Doch der Krieg geht weiter. Immer noch sind wir sprachlos, fühlen uns ohnmächtig, sehnen uns nach Frieden.
Die Natur hilft auf andere Gedanken zu kommen. Wie viele Tausende von Kilometern spazierten wir während der Pandemie, verlegten unser soziales Leben nach draußen und konnten so neue Energie schöpfen? Um die täglichen Nachrichten aus der Ukraine emotional zu verkraften, spüren wir erneut den Drang nach Schönem, nach Ereignissen, die Freude bringen. Und Ruhe. Da kommt Hanami, die Zeit der blühenden Kirschen, gerade recht. In Berlin und Brandenburg gibt es viele Ausflugsziele, die im Zeichen der Blüten stehen.
Zusammen mit unseren beiden ukrainischen Mädchen, die seit fünf Wochen bei uns leben, waren wir in Teltow und machten einen Spaziergang entlang des ehemaligen Mauerstreifens. Die nach einem japanischen Sender benannte TV-Asahi Kirschblütenallee erstreckt sich auf etwa zwei Kilometern zwischen dem Ostpreußendamm in Lichterfelde Süd und Sigridshorst im angrenzenden Teltow. 1100 Kirschbäume säumen den Weg, Vögel zwitschern und besonders am Morgen ist die Stimmung friedlich und schön.
Die Allee wird sicher noch zwei Wochen in voller Blüte stehen. Ein wunderschöner Ausflug.
TV-Asahi Kirschblütenallee auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Ostpreußendamm, Lichterfelde Süd und Kriemhildstraße, 14513 Teltow, Blütezeit Ende April bis Anfang Mai&hellip
Stellt Euch vor, Ihr liegt im Behandlungsstuhl Eures Zahnarztes und starrt, betäubt vom Anästhetikum, an die Decke. Macht das die Spritze oder schauen tatsächlich Nilpferde zu Dir hinunter? Sie sehen aus, als lägen sie gemächlich in einem Fluss, die großen Mäuler, mal geschlossen, mal geöffnet über der Wasseroberfläche.Vielleicht wünscht Ihr Euch auch einen Seerosenteich über der Badewanne oder lieber einen Schwarm Libellen an den Wänden?
Letzte Woche habe ich Viola und Arno Haus in Kleinmachnow besucht. Gleich hinter der Berliner Stadtgrenze wohnen sie mit ihren Kindern in einem alten Haus, das sie vor 15 Jahren bezogen und selber renoviert haben. Ein Traum. Im Garten baute Arno eine Remise aka Werkstatt, in der neben einer eigenen Möbelkollektion die tollsten Skulpturen für Film, Theater und Privatwohnungen entstehen.Die beiden Grafikdesigner sind wahre Multitalente. Ihre Berufe haben sie bereits vor Jahren an den Nagel gehängt, um sich nur noch den Dingen zu widmen, die ihnen Spaß und Erfüllung bringen. Viola ist die Künstlerin, Arno der Designer und »Aufdenwegbringer«. Oder so ähnlich. Erschafft seine Frau einen Skulptur-Rohling, überlegt er sich die technische Umsetzung und baut mal eben eine Apparatur, um den Taucher, Nashorn oder Berliner Schweinebär herstellen bzw. (aus)gießen zu können&hellip
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