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In Hoi An beobachteten wir täglich den Wetterbericht Nordvietnams. Tiefsttemperaturen um 8 Grad und Regen wurden für das Hochland vorhergesagt. Nebel und Schauer in der Halongbucht. Deshalb änderten wir unsere Reispläne und flogen nach einem Besuch der alten Cham-Tempelstadt »My Son« von Danang (30 km entfernt von Hoi An) zurück nach HCM City. Für den umgekehrten Weg brauchten wir drei Reisetage mit Bus & Bahn…
Saigon, wie die Stadt HCM City inoffiziell immer noch genannt wird, gefiel uns beim zweiten Besuch viel besser. Wir entdeckten viele neue Ecken der Stadt, fanden kleine Designerläden, versteckt in Hinterhöfen, stylische Cafés, deren Interior ich Euch noch zeigen werde und planten unsere Weiterreise Richtung Kambodscha. Wir wohnten in einem kleinen, gepflegten Hotel in einer der Backpackerstraßen (YEN'S Hotel), das ich gut für einen Aufenthalt in Saigon empfehlen kann. Ein schmales Haus, etwa fünf Meter breit und acht Stockwerke hoch. Die Bauweise ist typisch für Vietnam.
Um nach Kambodscha zu gelangen, entschieden wir uns für den Bus, der uns über «Can Tho« ins Mekongdelta brachte, und das Speedboat, mit dem wir ab »Chau Doc« a uf dem beeindruckend breiten Mekong bis Phnom Penh in Kambodscha fuhren. Eine abwechslungsreiche (von TNK Travel organisierte) Tour mit zwei Übernachtungen in spartanischen Unterkünften, aber sehr schönen Highlights. Unser Guide »JJ« sprach gut Englisch und führte uns an Orte, an die wir sonst wahrscheinlich nicht gekommen wären: Zum Floating Market von »Cai Rang« bei Sonnenaufgang, zu einer Bonbonmanufaktur, einer Fischfarm und einem Familienbetrieb, der Reisnudeln herstellt. Besonders eindrucksvoll war eine Bootsfahrt durch die Kanäle des »Tra Su Forrest«, eines stillen Schwemmlands, das über 70 verschiedene Vogelarten beherbergt. Leider hatte ich meine Kamera nicht mitgenommen – sie hätte ja ins Wasser fallen können... Wie schade.
Dafür sind viele farbenfrohe Fotos im Mekongdelta entstanden, die ich Euch heute zeigen möchte. Gesichter und Impressionen Südvietnams&hellip
Hoi An. UNESCO Weltkulturerbe, einzige vom Vietnamkrieg verschont gebliebene und im Original erhaltene Altstadt Vietnams und ein Juwel in jedweder Hinsicht. Zehn Tage verbrachten wir im Städtchen am Thu Bon Fluss, das zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert als wichtigster Handelshafen Südostasiens seine Blütezeit hatte. Hier siedelten sich damals chinesische und japanische Seefahrer an, errichteten Häuser und Versammlungshallen, die noch heute zu bestaunen sind. Beeindruckende Gebäude aus Holz, mit wunderschönen Schnitzereien, unzähligen Balkonen, Höfen und zauberhaften Fassaden mit den für Hoi An typischen Lampions. Die »Lantern Town« macht ihrem Namen alle Ehre. Wo man hinschaut schmücken Lampions die Straßen und Häuser. Das chinesische Neujahrsfest, das auch in Vietnam (am 19. Januar) das neue Jahr einläutet, steht kurz bevor. Die Menschen schmücken ihre Häuser mit Girlanden, stellen frische Blumen, Zier-Orangenbäumchen und üppig gefüllte Tische mit Opfergaben auf, um das kommende Jahr zu begrüßen. Möge es Glück, Gesundheit und Fruchtbarkeit bringen.
Wir wohnten in einem kleinen Hotel, keine 5 Minuten von der Altstadt entfernt. Zu Fuß spazierten wir jeden Abend durch die Gassen. An jeder Ecke wird auf kleinsten Grills und Herdplatten gekocht, gebraten und frisches Essen zubereitet. Hoi Ans Spezialitäten heißen zum Beispiel »Morning Glory« (Spinat mit viel Knoblauch), »White Rose« (mit Shrimps oder Schweinefleisch gefüllte und gedünstete Reispapierpäckchen), »Ban Xéo« (frittierte vietnamesische Crêpes, gefüllt mit Shrimps oder Schweinefleisch, Frühlingszwiebeln und Sprossen – sooo lecker).
Stellt Euch vor, Ihr sitzt unter bunten Lampions an kleinen Tischen und Hockern am Flussufer und eine vietnamesische Familie serviert diese und andere Köstlichkeiten. Eine kühle Brise weht Euch um und Essendüfte in die Nase. Herrlich. Genau deshalb und weil Hoi An auch noch einen sehr schönen Strand hat, zu dem wir täglich etwa 15 Minuten mit dem Fahrrad, an Reisfeldern und kleinen Ortschaften vorbei, fuhren, blieben wir zehn Tage in Hoi An. Zum Strand erzähle ich Euch im nächsten Beitrag mehr. Ursprünglich planten wir nur 3 Übernachtungen. Mit dazu beigetragen hat auch das Personal des Than Van 1 Hotels, in dem wir uns wie zu Hause fühlten. Wir wurden morgens mit Namen begrüßt und abends mit Wünschen zur guten Nacht verabschiedet. Ein recht einfaches, günstiges und gepflegtes Hotel, das ich jederzeit empfehlen kann. Danke an Thanh Lisa für die entspannten Tage im Than Van 1 Hotel!
Thanh Van 1 Hotel, 78 Tran Hung Dao Str., Hoi An City
PS: Hoi An ist bekannt für seine unzähligen Schneiderwerkstätten. »Hello, please come in my shop!« »Just looking!« »Happy hour!« »I will make you happy!« So schallt es aus den Läden auf die Straßen. Innerhalb von 24 Stunden werden Kleider, Anzüge und Schuhe auf Maß gefertigt. Aber Vorsicht: Vorher unbedingt gut verhandeln und erat bezahlen, nachdem Ihr Euch das Kleidungsstück sorgfältig angeschaut habt. Ich habe mir schwarze Leder-Flip Flops mit Fellriemchen machen lassen : )&hellip
Nach zweit Tagen in Mui Né besteigen wir wieder den Bus. Mit Liegesitzen und free WIFI geht es weiter Richtung Norden. Gott sei Dank sitze ich nicht vorne. Die riskanten Überholmanöver und Beinahe-Crashs möchte ich gar nicht sehen. Bei Bussen, Lastwagen, Autos und Motorrädern gilt das Recht des Stärkeren. Die Lastwagenfahrer kennen keine Gnade. Wenn sie überholen möchten, setzen sie es durch. Die Busfahrer sehen das ähnlich. Es wird ständig und laut gehupt. Im Bus wird laut vietnamesischer Pop oder Techno gespielt. Schlafen hilft und schont die Nerven…
Wir kommen abends in Nha Trang an und werden bereits von einem Taxi erwartet, das uns Sylvio vom Jungle Beach Resort organisiert hat. Jungle Beach liegt etwa 40 Kilometer nördlich von Nha Trang auf einer Halbinsel. Ein Tipp meines Cousins, der dort vor einigen Jahren zu Gast war und damals sehr von diesem Ort schwärmte.
Fast auf den Tag vor 13 Jahren erwarb der Kanadier Sylvio am 3 km langen Sandtrand ein Stück Land, baute einfache Bambushütten zwischen die Palmen und wartete auf Gäste. Er schaffte es, dass Jungle Beach zu einer Anlaufstelle für Traveller aus der ganzen Welt geworden ist. Jeden Tag kommen und gehen Gäste, die alle auf Empfehlung den Weg dorthin finden. Es ist ein ruhiges und paradiesisches Fleckchen Erde. Umgeben von bewaldeten Bergen, liegt das Jungle Beach Resort in einem großen, verwilderten Garten. Die Hütten sind sehr einfach und nichts für Reisende mit Anspruch auf Luxus. Unsere zweistöckige Bambushütte mit 5 Matratzen für 10 Personen bewohnen wir alleine. Vom oberen Stockwerk kann man über ganz Jungle Beach und bis zum Meer hinunter schauen. Moskitonetze schützen vor den »wilden« und weniger wilden aber kleinen Tieren, mit denen man durch die offene Bauweise leben muss. Das Meeresrauschen ist gewaltig und sorgt dafür, dass alle anderen Geräusche davon geschluckt werden. Jede Hütte sieht ein wenig anders aus. Alle haben eine kleine Terrasse mit Liegestühlen und Hängematte. Unsere verfügt sogar über ein eigenes (Freiluft)Badezimmer. Im »Langhaus«, das gleich am Eingang des Resorts liegt, kann man ebenfalls Zimmer mieten. Hier hört man das Meer nicht, wohnt aber unmittelbar am großen Gemeinschaftshaus., wo sich das »social life« des Resorts abspielt. Morgens, mittags und abends kommen wir alle am langen Holztisch zusammen. Die vietnamesische Familie, die mit auf dem Grundstück lebt und arbeitet, bekocht uns mit vietnamesischen Speisen. Es gibt reichlich von allem und jeden Tag etwas anderes. Während der Essenszeiten lernt man sich kennen, tauscht sich aus und verabredet sich zu Unternehmungen. Wer geht mit zum Wasserfall? Hat jemand Lust, mit dem Moped zum nächsten Dorf zu fahren? Kommt Ihr auch noch mit zum Lagerfeuer am Strand?
Feuerchen wird fast jeden Abend gemacht. Und ein Mal in der Woche wird gegrillt. So lässt es sichs aushalten. Der Strand ist schön, Bambusdächer sorgen für genügend Schatten, ein Beachvolleyballnetz gibt es auch. Wir haben viele tolle Menschen kennen gelernt. Mit »unseren« Schweizern haben wir nicht nur eine tolle Zeit im Jungle Beach verbracht, sondern sind bis zum heutigen Tag zusammen unterwegs. Wie schön, Euch getroffen zu haben, Jan, Helena, Sebastian und Milana!
PS: Die Jungle Beach Hunde-Familie stand mir einige Male Modell beim Fotografieren. Richtig nette und guterzogene Tiere, die Euch begleiten und beschützen, wenn Ihr am Strand spazieren geht, ohne aufdringlich zu sein...
Jungle Beach Resort, bei Nha Trang, Vietnam
Nachtrag: Das Resort wurde 2017 von Sylvio verkauft und wenig später von einem Taifun weitgehend zerstört. Bitte lest auf der Webseite nach, ob es wieder buchbar ist&hellip
Die sechsstündige Busfahrt von Ho Chi Minh City nach Mui Né in der Provinz Binh Thuan endete an der Hauptstraße des Fischerorts. Der Busfahrer verkündete freundlich bestimmt das Ende der Reise. Man möge hier bitte aussteigen und sich ein Taxi oder eine Motorrad mieten, um zum jeweiligen Guesthouse oder Hotel zu kommen. Wir hatten noch nichts gebucht, wollten aber gerne zum »Backpacker's Resort«, 2 Kilometer entfernt. Das Taxi teilten wir uns mit einer Mitreisenden. Das Hostel war leider ausgebucht und so machten wir uns zu Fuß auf die Suche nach einer anderen Bleibe. Wenige Häuser weiter checkten wir bei »Hiep Hoa« ein. Ein glücklicher Zufallsfund. Der Familienbetrieb wurde 1999 von den Brüdern Hiep und Hoa gegründet. Die Familien der Brüder leben gemeinsam auf dem schönen Grundstück direkt am Meer und kümmern sich um die Gäste. Wir bezogen ein Zimmer mit schrägem Blick auf das Meer.
Das Guesthouse hat sogar einen eigenen Strandzugang. Hier in Muli Né bläst der Wind recht stark. Deshalb zieht es die (Kite)Surfer an diesen Ort. Die Kiteschulen befinden sich in unmittelbarer Nähe. Wenn am Mittag der Wind zunimmt, herrscht enormer Betrieb auf dem Wasser. Die Profis vollziehen ihre Sprünge, die Anfänger tragen Helme und kämpfen mit den großen Schirmen, den Wellen und dem Wind.
In Mui Né lebt die Bevölkerung hauptsächlich vom Fischfang und vom Tourismus. Hunderte Fischerboote schaukeln im Hafen. Besonders die Rund- oder Korbboote sind faszinierend. Eine Erfindung aus der Zeit der Kolonialherrschaft der Franzosen. Die Fischer konnten mit dem Bau dieser ungewöhnlichen Boote die Besteuerung von Schiffen umgehen. Noch heute liegen sie an den Stränden und ankern in den Häfen. In fast allen Restaurants gibt es frisches Seafood. In großen Plexiglasbehältern kann man die frischen Fische zunächst in Augenschein nehmen und anschließend bestellen. Auch dicke Kröten und Krokodile sind zu haben. Dafür konnte ich mich allerdings nicht begeistern. Frühlingsrollen, gefüllt mit Shrimps sind mir lieber.
Neben dem großen Hafen gibt es in der Umgebung Mui Nés drei Ziele, die man als Tourist unbedingt gesehen haben muss. In jedem dritten Haus gibt es ein Tourismus Office, das Touren zu den weißen und roten Sanddünen und zum Fairy Stream anbietet. Wir buchten diese Tour ebenfalls. Mit einem uralten russischen Armee-Jeep wurden wir zuerst am Fluss heraus gelassen, der entlang weißer und roter Felsformationen aus Sandstein fließt. »Forty minutes, forty minutes«, rief uns der Fahrer zu. Dann würde es sofort weitergehen. Zunächst wateten wir mit zwei Australierinnen, Amy und Lou, die wir schon aus dem Bus nach Mui Né kannten, und mit einem jungen Paar aus China durch einen kleinen Rinnsal, dessen Ufer mit Müll verschmutzt war. Das sollte der märchenhafte Strom sein, zu dem alle Touristen gebracht werden? Doch nach etwa fünf weiteren Minuten wurde der Fluss breiter und die Landschaft immer zauberhafter. »Fairy Stream« passte nun eher. Der Sand des Flussbetts war rot, das Wasser klar. Barfuß spazierten wir 20 Minuten flussaufwärts, um dann pflichtgemäß wieder umzukehren. Forty minutes…
Dass es der Jeep noch zu den weißen und später auch noch zu den roten Sanddünen geschafft hat – ein Wunder. Die Fenster fehlten, Amy und Lou mussten im Kofferraum auf Notsitzen Platz nehmen und auf den Sandpisten wackelte und ächzte der Wagen Besorgnis erregend. Unser Fahrer war weder redselig noch besonders freundlich. Bei den Dünen hatten wir neuerliche »forty minutes«. Die mussten reichen. Die »dunes« waren wirklich beeindruckend. Sand so weit das Auge reicht. Sahara feeling kam auf. Die Mädels aus Australien liehen sich bei geschäftstüchtigen Kindern Kunsttoffmatten aus und rutschten die Sandhänge hinunter. Ich habe fotografiert. Die Sonne ging gerade unter, Sand- bzw Windböen kamen auf und die Dünen hätten nicht besser in Szene gesetzt werden können.
Zurück im Guesthouse fanden wir wirklich ÜBERALL Sand. Nach einer ausgiebigen Dusche machten wir uns auf den Weg zum Abendessen in eines der vielen Restaurants in der Nähe. Life is good.
Hiep Hoa Resort, Beach Side Bungalow, 80 Nguyen Dinh Chieu str., Mui Né, Phan Thiet city, Binh Thuan Province, Vietnam&hellip
Krabi, die Andaman Sea, Ton Sai – endlich Beach Time. Nach Ton Sai kommt man nur per Longtail Boat. Die Fahrt durch das türkisgrüne Wasser, vorbei an den für Krabi charakteristischen Felsen und Buchten, lässt die Vorfreude auf ein paar gemütliche Strandtage minütlich wachsen. Die meisten Touristen möchten nach Rai Leh Beach gebracht werden. Nur wenige entscheiden sich für die Nachbarbucht mit dem zwar nicht ganz so strahlend weißen Strand, dafür aber mit einer sehr entspannten Atmosphäre. Hier steigen die Kletterer ab, Familien mit kleinen Kindern, Freaks mit oder ohne Dreadlocks, Alleinreisende – und wir.
Wohnen kann man in sehr unterschiedlichen Anlagen: »Tonsai Bay Resort«, »Dream Valley Resort« oder »Mountain View Resort« sind nur einige davon. Möglich sind Übernachtungen in allen Preisklassen. Zunächst wohnten wir im Ton Sai Bay Resort. Die meisten Traveler, die aus dem Longtailboat aussteigen und nicht wissen, dass sich im Palmenwald diverse Unterkünfte verstecken, checken zunächst dort ein. Das große Restaurant, die Ting Tong- und Sunset-Bar locken die Ankommenden in diese Richtung. Hier gibt es WIFI-Empfang und auf den Treppen zum Strand sitzen viele Leute, um im Internet zu sein oder mit einem Chang Bier oder einem Drink in der Hand die Sicht zu genießen.
Wir buchten für 2 Nächte, wohnten in einem einfachen Bungalow mit Aircon und Frühstück auf der dazu gehörigen Restaurant-Terrasse unten am Meer. Gleich nach der Ankunft entdeckten wir, dass der Weg durch den Wald noch zu zahlreichen anderen «Resorts«, Restaurants und Bars führt. Das »Dream Valley Resort« besitzt sogar einen großen Pool, es ist preiswerter dort und das Frühstück ist ebenfalls inkludiert und richtig gut. Wir zogen um und trafen hier nach und nach alle wieder, die zuvor mit uns in der ersten Unterkunft wohnten. Ob Hippie oder junges Paar, mit Kids oder ohne – die Menschen sind dann am Ende doch alle lieber dort, wo ein Hauch von Luxus weht. Wir blieben noch einige Nächte im Dream Valley. Traumhaft. Zum Strand und den Bars sind es wenige Gehminuten durch den Palmenwald. Abends trifft man sich zum Sonnenuntergang unten am Wasser. Climber und Schiffe gucken. Eine herrliche Stimmung. Über einen kleinen Kletterpfad kann man hinüber zum Rai Leh Beach wandern und den dortigen Strand genießen. Das Wasser ist dort helltürkis, der Sand weiß und zum Baden schöner. Ton Sai ist leider steiniger und bei Ebbe kaum zum Schwimmen geeignet. Dafür sind die Leute jünger, die Bars hipper und es gibt keine »Walking Street« zum Shoppen von Souvenirs wie in Rai Leh…
Dream Valley Resort, Ton Sai Bay Resort & Mountain View Resort, Krabi, Thailand&hellip
Am Sonntag Abend kam ich von einem Wochenend-Ausflug aus der Uckermark zurück. Erfüllt, glücklich und erschöpft von den vielen Eindrücken, Gesprächen und der gemeinsam verbrachten Zeit mit 7 tollen (Blogger)Frauen und drei kleinen Mädchen.
Wir verbrachten zwei Tage im Landgehöft am Feldrain, einem alten Gesindehaus von 1864, das 2012 von der Berliner Familie Lierow erworben und vorsichtig saniert wurde.
»Herzlich Willkommen in Buchenhain« steht auf der Tafel im Hauseingang und Anne Lierow führt uns durch das 300 qm große Haus mit historischer Raumaufteilung, Eichenfachwerk und Lehmputz. Eine 4 x 4 Meter große Esse bildet das Herz des Hauses. Hier befand sich früher eine offene Feuerstelle, die von vier Familien, die sich das Haus teilten, zum Kochen und Heizen genutzt wurde. Heute steht an der selben Stelle ein großer Kaminofen, in dem bei unserer Ankunft ein Feuer brannte. Es gibt vier Schlafzimmer, drei Bäder, einen großen Gemeinschaftsraum unter dem Dach, eine große Küche mit angrenzendem Esszimmer und ein Wohnzimmer mit vielen Sesseln zum Lesen und sich's Gemütlichmachen. Zum Gebäudeensemble gehört zudem ein Nebengebäude mit einer Birkenholzsauna, einem Ruheraum und einer weiteren Küche, in der im Sommer das Obst verwertet und eingemacht wird. Zum Grundstück gehört ein großer Wildobstgarten mit nahezu allen Obstsorten, Bäumen, Stauden und viel Platz zum Erholen und Spielen. Wie schön muss es hier im Frühling sein, wenn die Bäume blühen und die Gäste auf der Südterrasse unter dem Walnussbaum sitzen können. Mit Blick auf den Garten und die angrenzenden Felder… Wir kommen bestimmt noch einmal wieder, denn auch wenn die Uckermark auch im Winter ihren Charme hat – im Sommer locken 12 Seen der Umgebung zum Baden ein und das klingt traumhaft. In nächster Umgebung gibt es Wanderwege, hübsche Dörfer mit noch hübscheren Kirchen und einige Demeter-Höfe. Wenige Kilometer entfernt befindet sich Boitzenburg mit seinem beeindruckenden Neo-Renaissance-Schloss. Es liegt direkt am See, beherbergt ein Hotel und eine Jugendherberge und liegt malerisch in einer durch Wälder, Seen und Hügeln geprägten Landschaft. Schön. Der Satz »Ach, schade, dass wir im Winter hier sind« haben wir zwar häufig gedacht, aber keiner hat ihn gewagt, mehr als ein Mal auszusprechen – wir hätten der Uckermark Unrecht getan. Auch der Nebel über den Feldern, die immer noch grünen Wiesen, die klare Luft und die zigtausend Knospen tragenden Magnolien im Garten des Landgehöfts haben ihren Reiz. Besonders wenn man es sich so gemütlich macht, wie wir es getan haben. Wir haben viel gequatscht, gelacht, diskutiert und zusammen gekocht. Steffi hat uns am Samstag Abend ein köstliches 3-Gänge-Menü zubereitet. Sie brachte alle Zutaten mit, sogar an Tischdekoration und Kerzen hat sie gedacht. Steffi führte beim Kochen Regie, geschnippelt wurde gemeinsam. Ein wunderschöner, langer Abend. Am nächsten Morgen kamen wir kaum aus den Betten. Catherine hielt eine Yogastunde zum Munterwerden für uns. Das war wohltuend und entspannend. Wie das ganze Wochenende.
Vielen Dank an Indre, die unsere Blogger-Reise organisiert hat und an Catherine, Ieva, Anna, Nicola, Steffi und die süßen Mädchen für die schöne Zeit am Feldrain! Ein besonderes Dankeschön geht an Anne Lierow, die uns ihr Haus zur Verfügung gestellt hat.
Alle Informationen zur Vermietung, die vollständige Geschichte und Beschreibung des Ensembles und Wissenswertes über die Umgebung des Landgehöfts findet Ihr auf der Webseite. Landgehöft am Feldrain, Buchenhain 23, 17268 Boitzenburger Land&hellip
Wir waren dann mal kurz weg. Kleine Berlin’s Finest-Schreibpause, den sonnigen Herbst Südtirols genossen und schon wieder (gut erholt) zurück in Berlin. Verrückt, eben saßen wir noch in 1230 Meter Höhe auf einem Sofa mit dem wohl spektakulärsten Blick auf Meran, das Etschtal und das Viglijoch. Einige Autostunden später ist alles wieder wie immer. Aber Berlin ist ja auch schön…
Den eben erwähnten Sitzplatz hoch über Meran könnte ich mit »Ort der Kraft« oder weniger esoterisch mit Panoramablick auf die Berge beschreiben: MIRAMONTI. Kein Wunder wurde dem Boutique Hotel auf dem Hochplateau Tschöggelberg dieser Namen gegeben. Natur- und Designliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Das MIRAMONTI Boutique Hotel wird von Carmen und Klaus Alber geführt – mit Natürlichkeit, Schönheit, Glück, Luxus und Liebe, die im Detail steckt: Wie die selbst gerösteten Maroni, die Klaus im Schatten der Nacht auf der Terrasse über einer Feuerstelle zubereitet, um sie anschließend seinen Gästen in noch warmen Papiertütchen an den Tisch bringen zu lassen. Oder die Flasche Wein, die zum Abschied für die Gäste aus dem Weinkeller geholt wird. Für einen besonderen Abend, an dem man auf die Zeit im MIRAMONTI anstößt..
Bereits beim Betreten des Hauses spürt man etwas Magisches, Besonderes und ich meine das genau so. Dieser Ausblick durch das verglaste Entrée, das Sofa mit den rotbackigen Äpfeln auf dem Tischchen daneben, den Bilderrahmen an der Wand, die nur mit Spiegelglas gefüllt sind und in denen der Betrachter mal einen verschneiten Berggipfel, mal goldenes Herbstlaub erblickt – Das ist nur der Anfang des Glücksgefühls, das sich unweigerlich ausbreitet, sobald der Gast das MIRAMONTI für sich entdeckt.
Eine breite Treppe führt hinauf zur Rezeption, vorbei bzw. durch das Panorama-Restaurant »Fine-Dining«, wo man von Starkoch Massimo Geromel bekocht wird. Himmlisch – im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn es dunkel ist, leuchten am Himmel die Sterne, sie liegen auf dem Teller und im Tal blinken die Lichter Merans. Zwei Mal haben wir die kreative Küche Geromels genießen können. Jedes Mal die reine (Gaumen)Freude.
Der Begrüßungs-Sekt verstärkt das »Boah, ist das schön hier«-Gefühl noch. Wir sitzen im Entrée am Kamin und schauen in die Ferne. Draußen hat es das erste Mal geschneit, die Terrasse liegt unter einen dünnen Schneedecke. Schön ausgesuchte Möbel, zurückhaltendes Design, kein Prunk und dennoch edel ist das Hotel eingerichtet. Ich mag die Sessel mit dem orangefarbenen Gestell aus Metall, die schwarzen Stehlampen im Restaurant auf den Dreibeinen aus Holz oder die matt schwarz lackierten Leuchten, die im Treppenhaus den Weg erhellen. Und die getrockneten Hortensien in großen Körben, die unaufdringlich für Gemütlichkeit sorgen. Auch die Zimmer sind wunderschön leicht und geschmackvoll eingerichtet. Leinenkissen und Vorhänge aus dem gleichen dezenten, natürlichen Material, Wasser in einer Bügelflasche steht bereit, abends wartet ein kleines Betthupferl auf uns. Auf einem DIN A 4-Blatt gibt’s den Wetterbericht für den nächsten Tag, Empfehlungen für Ausflüge, Wanderungen oder einen Besuch in Meran. Nur 20 Minuten fährt man hinunter in die Stadt. Dort gibt es viel zu sehen und zu erleben. Aber davon erzähle ich im nächsten Beitrag.
Wir wanderten am nächsten Morgen nach einem grandiosen Frühstück gute vier Stunden ab Hafling Dorf zur Vöraner Alm in 1875 Meter Höhe durch den Schnee, erholten uns anschließend im SPA- Bereich des MIRAMONTI und dämmerten dann so wie der Himmel vor uns auf den Liegen am Pool ein. Für Sauna und Dampfbad war keine Kraft und Zeit mehr. Schließlich erwartete uns noch das Abendessen im Panorama-Restaurant.
Das MIRAMONTI gehört zu den White Line Hotels. Das sind weltweit nur etwa 40 Häuser, die inhabergeführt und deshalb so besonders schön und außergewöhnlich sind. »Design-Hotel kann jeder, man braucht »nur« Geld. Einem Hotel eine Seele zu geben, dazu braucht es etwas mehr«, verrät mir der Hotelbesitzer beim Abschied. Vielen Dank für den wunderbaren Aufenthalt im MIRAMONTI, Klaus und Carmen Alber!
MIRAMONTI Boutique Hotel, St. Kathreinstraße 14, I - 39019 Hafling-Meran&hellip
Erinnert Ihr Euch noch an die Farben des Herbsts? Wie schön, dass wir die vier Jahreszeiten haben.
Fotografiert habe ich in der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem. Und im dazu gehörigen Café Lenné&hellip
Neulich im Prenzlauer Berg. Die Nachmittagssonne schien, die Luft war noch warm. Auf dem Weg zum S-Bahnhof Gesundbrunnen führte mich mein Nachhauseweg durch die Kopenhagener Straße. Eine ruhige, schöne Straße mit vielen Altbauten aus der Jahrhundertwende mit hohen, hellgrün belaubten Bäumen. Eigentlich hatte ich es eilig. Wie viel zu oft. Und doch musste ich stehen bleiben, mich bücken, staunen, freuen – und schließlich die Kamera zücken… Der Boden war voller eigentümlicher brauner Gebilde, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Sie rollten im Wind, sammelten sich an den Rändern des Bürgersteigs. Und dazwischen Haselnüsse. Tausende. Und ich übertreibe dieses Mal nicht. Die Kopenhagener Straße – eine Allee von Haselnussbäumen. Bis Mittwoch dachte ich, dass Haselnüsse nur an Sträuchern wachsen. Die Sonnenstrahlen leuchteten meinen Fund wunderschön aus: Helle Nüsse auf Asphalt und Kopfsteinpflaster, witzige, fransige Fruchthüllen und goldgelbe Blätter. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die große Freude machen..&hellip
Habt Ihr schon einmal in den Baumkronen geschlafen, morgens mit den Eichhörnchen und den Vögeln gefrühstückt und anschließend im See gebadet? Und das in einer Großstadt wie Berlin?
Andreas Wenning gestaltet mit seinem Architekturbüro ‘baumraum’ seit über 10 Jahren Räume in der Natur und im städtischen Umfeld. Maßgeschneiderte Gebäudetypen zum Wohlfühlen am Boden, am Wasser oder hoch oben in den Bäumen.
In Berlin-Zehlendorf, einige Gehminuten von den Badeseen ‘Krumme Lanke’ und ‘Schlachtensee’ entfernt, wurden jetzt zwei ‘Urban Treehouses’ fertig gestellt. Auf einem 650 qm großen Waldgrundstück konzipierte das Bremer Architekturbüro zwei vier Meter hohe Baumhäuser, die man über die Berliner Plattform für ausgesuchte Ferienwohnungen, ‘SUITE. 030', mieten kann. Ob für ein Wochenende oder einen längeren Zeitraum – die 28 qm großen Studios bieten alles, was das (Erholung suchende und für Abenteuer offene) Herz begehrt: Viel Licht und große Fenster, Holzfußboden und Wandverkleidung aus heimischen Hölzern wie Douglasie oder Lärche, gut durchdachte Einbauten, wie Schränke, Küchenzeile oder ein Duschbad, bequeme Schlafmöglichkeiten und ausgesuchte Accessoires. Decken, Kissen und andere schöne Dinge wurden von 'Urbanara’ zur Verfügung gestellt, einem Onlineshop für handverlesene Heimtextilien. Ein Concierge-Service kümmert sich rund um die Uhr – von der Schlüsselübergabe bis zum Wäschewechsel. Eine Terrasse und ein großer Garten mit Hängematte und Feuerstelle gibt es auch. Die Urban Treehouses sind ein Ort zum Seele baumeln lassen. Dichtes Grün schaut in die Fenster hinein, Vögel zwitschern und die Sonne strahlt direkt ins Bett… Wie schön.
Alle Informationen zu ‘SUITE. 030’ und zu den Buchungsmöglichkeiten des Urban Treehouse findet Ihr hier. Wenn Ihr mehr über das Architekturbüro lesen möchtet, könnt Ihr das hier tun&hellip
Ein Spaziergang über den Südwestkirchhof Stahndsorf nahe Berlin… Etwa 200 Hektar Bauernwald, der von nur wenigen Alleen, Reihen und Rondellen durchbrochen wird, sattgrüne, bemooste Wege im waldigen Areal, die unsere Schritte bei jedem Tritt verschlucken, verwilderte Wege, Grabsteine und Urnen, die schief aus dem Buchenlaub herausschauen, Ruhe, Frieden und alte Familiengräber mit den schönsten Bildhauerarbeiten. Kein Friedhof, wie man ihn kennt, sondern ein verwunschener Ort, der über mehr als ein Jahrhundert existiert und dessen Geschichte 1850 begann, als Berlins Einwohnerzahl in die Höhe sprang und die innerstädtischen Friedhöfe nicht mehr ausreichten. Grundstücke vor den Toren der Stadt wurden gekauft, beplant und letztlich nur eines davon vom Gartenoberingenieur Louis Meyer als Friedhof konzeptioniert.
Architekten und Bildhauer wie Franz Seeck, Max Taut oder Alfred Grenander waren an der Gestaltung beteiligt, 1909 wurde der Waldfriedhof eröffnet. Kulturgeschichtliche Geltung erlangte der Südwestkirchhof durch die dort bestatteten Persönlichkeiten wie Heinrich Zille, Lovis Corinth, Theodor Fontane, Louis Ullstein oder die Familien v. Siemens, Reichelt, Langenscheidt und viele andere. Damals gab es sogar eine S-Bahn, die direkt von Berlin Halensee und Zehlendorf nach Stahnsdorf fuhr.
Die sehr bewegte Geschichte des Südwestkirchhofs bis heute könnt Ihr hier nachlesen. Und hier findet Ihr einen Übersichtsplan, der wunderbar zeigt, wie das Areal aufgeteilt und wer dort begraben ist. Lage und Anfahrt findet Ihr dort ebenfalls.
Südwestkirchhof Stahnsdorf, Bahnhofstr. 2, 14532 Stahnsdorf
Öffnungszeiten: 1. April – 30. September von 7.00 bis 20.00 Uhr 1. – 31. Oktober von 7.00 bis 18.00 Uhr 1. November – 28. Februar von 8.00 bis 17.00 Uhr 1. – 31. März von 7.00 bis 18.00 Uhr&hellip
Hotel Miramonte – Design im Retro-Style und trotzdem romantisch, Cosmopolitan-Feeling obwohl über 1000 Meter hoch in den Bergen gelegen, Bertoia-Stühle mit Lammfellen, Saarinen-Tische mit Talblick, Sixties-Details wo man hinschaut, ein Hauch alpenländischer Charme in den Zimmern und alles so inszeniert, dass ich gar nicht wusste, was ich als erstes fotografieren sollte… Hier haben wir auf unserem Rundgang durch Bad Gastein Kaffee getrunken, die Aussicht genossen, die Ruhe gespürt, die Atmosphäre auf uns wirken lassen. Das Miramonte ist das zweite Hotel von Ike und Evelyn Ikrath, das sie mit kreativen Freunden, wie dem Hamburger Olaf Krohne und Albert Weinzierl, zu dem gemacht haben, was ich versucht habe, mit der Kamera einzufangen: Ein Kleines Hotel-Juwel, wo Gäste mit Freude an Design und Architektur, Ruhesuchende oder Naturliebhaber gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Ein Ort der Kraft.
Was mir sonst noch in Erinnerung geblieben ist: Kupferblech im Schrank – eine super schöne Idee – Orignial-Heizungsverkleidungen in den Zimmern – wow – das »MM«-Logo als Mosaik am Boden oder als Prägung in den Türgriffen, das Treppenhaus mit Original-Geländer und wunderschönen Leuchten, Felle auf den Böden, unendlich viele Rückzugsmöglichkeiten, die Retro-Bar und die Schokotörtchen mit Beerenmus, die dort verführerisch auf der Theke standen. Schön.
Hotel Miramonte, Reitlpromenade 3, A-5640 Bad Gastein, Tel.: +43 6434 2577 &hellip
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