Fürstlicher Aufenthalt voller Geschichte, Kulinarik und Kultur – (Grand)Hotel Taschenberg Kempinski Dresden
Presseaufenthalt | Anna Constantia Gräfin von Cosel (1680-1765), die gebildete Adlige und wohl schillerndstee Persönlichkeit Dresdens, wurde ab 1704 die offizielle Mätresse August des Starken (1670 - 1733). Für sie ließ der Kurfürst von Sachsen und spätere König von Polen das Taschenbergpalais gleich neben dem Residenzschloss bauen. Ein barocker Traum, der bis 1713 ihr Wohn- und Repräsentationssitz wurde. Die Gräfin hatte großen Einfluß auf den Dresdner Hof, mischte sich über die Jahre immer mehr in die Politik ein, nutzte ihre Machtstellung zu sehr aus und viel fiel schließlich bei August in Ungnade. Er wandte sich von ihr ab und verbannte die Mutter seiner drei gemeinsamen Kinder für den Rest ihres Lebens auf die Burg Stolpen, wo sie 1733 starb.
Noch heute scheint ihr Geist über dem Taschenbergpalais, dem heutigen Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden, zu schweben.
Gleich beim Betreten des Hotel Taschenberg Kempinski, werden die Ankommenden an der Rezeption von einer KI-Version der Gräfin Cosel begrüßt. Ein Porträt hinter dem Empfangstresen, modern und eigensinnig, wie es die Mätresse August des Starken war. Eine Skulptur aus Holz stellt ebenfalls Anna Constantia dar. Als selbstbewusste junge Frau, recht frei übersetzt. Der Gräfin hätte es sicher gefallen.
Das Taschenbergpalais musste wie seine einstige Bewohnerin einige Höhen und Tiefen bewältigen. So wurde das Haus, nachdem es ab 1718 von den Nachkommen August des Starken und einigen Persönlichkeiten der Geschichte bewohnt wurde, beim Bombenangriff auf Dresden 1914 komplett zerstört und erst ab 1993 wiederaufgebaut. Im März 1995 eröffnete das erste Fünf-Sterne-Hotel Sachsens, das Taschenbergpalais Kempinski Dresden. Während des großen Hochwassers 2002 wurde das Hotel überflutet und musste für ein Jahr schließen.
Heute erstrahlt das (Grand)Hotel Dank umfänglicher Renovierungsarbeiten von 2023 bis 2024 in einem neuen frischen Look. Elegant, luxuriös und dennoch modern und mit wohl durchdachtem Bezug zur Geschichte Dresdens und des Wohnhauses der Gräfin Cosel, empfängt das Taschenbergpalais seine Gäste aus aller Welt. Ein Luxus-Hotel als erweitertes Wohnzimmer Dresdens, gemütlich und zum Wohlfühlen, ausgestattet mit maßgeschneidertem Mobiliar, hochwertigen Textilien, wunderschönen Farbwelten und zeitgenössischer Kunst. Im Taschenbergpalais können Gäste in gleich drei Restaurants bzw. Cafés wundervoll speisen und in der Bar 1705 preisgekrönte Drinks genießen.
Wer im Taschenberg Palais Kempinski Dresden nächtigt, kann die Kunst- und Kulturstadt Dresden in vollen Zügen genießen. Das Hotel liegt im Zentrum aller bedeutenden Bauwerke, wie Zwinger, Semperoper, Frauenkirche oder Residenzschloss. Auch das Grüne Gewölbe und der berühmte Fürstenzug, der sich über eine Länge von 101 Metern zieht und aus über 20 000 bemalten Meißner Porzellanfliesen besteht, sind nur wenige Schritte vom Hotel entfernt.
Von den Zimmern und Suiten »mit Blick« schaut man direkt auf den Zwinger, den August der Starke für die Hochzeitsfeierlichkeiten seines Sohnes Kurprinz Friedrich August II erbauen ließ. Außerdem benötigten seine 4000 Orangenbäume ein Winterquartier. Der Dresdner Zwinger gilt heute als eines der imposantesten Bauwerke des Barocks.
Unfassbar, dass ganz Dresden nach 1914 in Schutt und Asche lag und heute aussieht, als sei nichts geschehen. Es ist den Architekten und Baumeistern der Stadt gelungen, nach alten Plänen, Fotos und Skizzen und unter Einbindung der wenigen erhaltenen Originalbauteile (und des Denkmalschutzes), alle Gebäude wiederaufzubauen. Wer genau hinsieht, erkennt alte und neue Sandsteine in den Gemäuern. Durch Oxidationsprozesse verfärbten sich die (offenporigen) Sandsteine über die Jahrhunderte hinweg und wurden grau bis schwarz. Die neuen Mauersteine sind hingegen noch beige.
Dresden und das Taschenbergpalais Kempinski Dresden haben neben Kultur, Architektur und Kunst noch viel mehr zu bieten. Gäste können sich an feinster Kulinarik erfreuen. Im Hotel befinden sich neben der Amalie Pâtisserie & Lounge das Fine Dining-Restaurant »Das Palais« und das Kastenmeiers, ein Gourmet Restaurant, bekannt für seine regionalen Fischgerichte. Gespeist wird bei gutem Wetter im großen Innenhof des Hotels.
Für Weinliebhaber bieten sich Besuche auf den nahegelegen Weingütern an. Unser Tipp: Mit dem Elbfloß von Dresden nach Radebeul. Von dort mit dem Taxi zum Gut Herrmannsberg. Fantastische Weine und beste Küche an einem ganz besonderen Ort.
Wer sich für eine Reise nach Dresden entscheidet, wird fürstlich belohnt. Nicht nur im Taschenbergpalais bei Gräfin Cosel.
Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden, Taschenberg 3, Dresden, Tel.: +49 351 4912 0 & Instagram