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Letztens im Supermarkt gesehen, gekauft, Kaffee gekocht und gleich unsere Tassen damit aufgehübscht: Tassenkekse oder Cup Cookies heißen die süßen Herzen mit dem Schlitz, die sich auf den Tassenrand stecken lassen. Sie schmecken zudem auch gut. Gleich mal im Internet recherchiert, ob es nicht die entsprechenden Ausstechformen zu kaufen gibt. Gibt es. Gestern kamen die Herzen per Post an und wandern (bis auf (m)eins) in die Geschenkeschublade.Selbst gebacken schmecken die Herzen bestimmt noch mal so gut. Mache ich demnächst. Dafür hier schon mal ein Rezept, falls Ihr Euch auch einen Vorrat an Kaffeeherzen zulegen möchtet. Die Ausstechförmchen gibt's im Gastrohandel. Viel Spaß beim Backen wünsche ich Euch!
Knetteig:
250 g Weizenmehl 50 g Feine Speisestärke 1 Msp. Backpulver 125 g Zucker 1 Ei 125 g weiche Butter geriebene ZitronenschaleOfen vorheizen: 200° C Ober-/Unterhitze, 180° C Umluft
Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Restliche Zutaten hinzufügen und alles mit dem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig auf bemehlter Fläche etwas 4 mm dick ausrollen, Herzen ausstechen und auf das mit Packpapier ausgelegte Backblech legen. Die Öffnung in den Keksen sollte nicht verengt werden.Etwa 8 Minuten auf mittlerem Einschub backen&hellip
Im sonntäglichen Reiseteil des Berliner Tagesspiegels las ich vor einigen Wochen einen von Inge Ahrens wunderbar geschriebenen Bericht über ihren Aufenthalt in der Masseria Alchimia in Apulien. Bilder von knorrigen, jahrhundertealten Olivenbäumen, frisch gepflückten Orangen und einem tiefblauem Himmel, der das weiße Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert noch heller strahlen lässt als es das sowieso schon tut, erschienen vor meinem geistigen Auge und sorgten dafür, dass ich mich sofort an den Computer setzte um zu recherchieren. Das wäre doch etwas für einen Kurzurlaub in den Herbstferien für Mutter & Tochter…
Die Schule und der Alltag haben längst wieder begonnen. Die Erinnerung an unsere fünf Tage in Apulien sind aber noch ganz frisch. Wir sind tatsächlich nach Bari geflogen, haben uns ein kleines Auto gemietet und uns auf den Weg nach Fasano gemacht. Die Masseria von Caroline Groszer liegt auf halber Strecke zwischen Bari und Brindisi inmitten der historisch gewachsenen Landschaft Apuliens. Olivenhaine, Obstbäume, Felder, Masserien und immer wieder ein altes Trullo, ein für die Gegend typisches Rundhaus mit Steindach. Ganz in Weiß gekalkt strahlte uns das Gebäude an, als sich das alte Eisentor öffnete und wir die Auffahrt zu unserem Feriendomizil passierten. Etwas erhöht liegt die Masseria, teilweise in Felsen gebaut und mit einer grandiosen Sicht auf das Land und das in der Ferne glitzernde Meer. Eine solitär stehende Palme, zahlreiche in den Hang gebaute Terrassen mit Sitzplätzen, Olivenbäume und Kakteen in Betontöpfen – erste Eindrücke nach der Ankunft.
Caroline begrüßte uns schon aus der Ferne, bat in die Lobby und erzählte beim Kaffee vom Leben auf dem Land, von ihren Nachbarn, dem Bauern Francesco Ricupero und dessen Frau, dem 17 der 20 Hektar Land gehören und der in seinem Hofladen alles verkauft, was das Herz begehrt: Frisch geerntetes Obst, Gemüse, Eier von glücklichen apulischen Hühnern, Oliven und Öl, Wein und die leckersten salzigen Kekse mit Zwiebeln und Knoblauch, die ich je gegessen habe... Caroline empfahl auch einen Besuch bei Giovanni, einem weiteren Nachbarn, der selbst gemachten Käse verkauft, kreuzte auf einer ausgebreiteten Landkarte Städte und Dörfer an, die wir unbedingt ansehen müssen und bot Hilfe bei Fragen zum Einkaufen und Essengehen in der Umgebung an&hellip
Heute stelle ich Euch eines meiner letzten Interior-Projekte vor. Die Bauherrin oder besser die Wohnungseigentümerin hat nichts dagegen, dass ich Fotos des neu gestalteten Apartments in Prenzlauer Berg online stelle. Das ist eher selten. Gerne würde ich mehr von meinen Arbeiten zeigen, kann aber verstehen, dass so etwas Höchstpersönliches wie ein Zuhause nicht im Internet abgebildet werden soll.
Bei dem Auftrag in Prenzlauer Berg handelt es sich um eine vor kurzem erworbene Eigentumswohnung, die komplett eingerichtet und farblich gestaltet werden sollte, um sie zukünftig möbliert zu vermieten. Eine schöne Wohnung: Drei Zimmer mit Dielen, Flügeltüren und hohen Altbaudecken. Ideal geschnitten, mit Küche und Badezimmer. Wenn eine Wohnung diese Grundvoraussetzungen hat, macht es doppelt so viel Spaß, ein Konzept zu entwickeln, was zu den Räumen passt. Nur bei der kleinen Küche haben wir uns anfänglich ein bisschen schwer getan. Die Eigentümerin und ich haben alle Entscheidungen zusammen getroffen, nachdem ich Moodboards mit Farb- und Möbelvorschlägen präsentiert habe.
Die Aufgabenstellung: Berliner Wohngefühl mit Charme trotz kleinen Budgets. Mit wenigen Mitteln möglichst viel herausholen, auf Vintage-Jagd gehen, Möbel finden, die bezahlbar sind und die vielleicht nicht jeder hat, Farben bestimmen und eine Küche planen – Das liegt jetzt hinter uns. Das Ergebnis könnt Ihr Euch per Fotostrecke anschauen. Besonders stolz sind wir auf das grüne Zimmer mit Blick auf den großen Straßenbaum vor dem Fenster. Das Zimmer ist relativ schmal und tief. Nun fällt der Blick geradewegs auf die beiden blauen Sessel (polnisches Design) und die 2 Halogenleuchten von Nordlux, die nicht nur günstig, sondern auch schlicht und perfekt zum Lesen sind. Gleich neben der Leseecke steht ein Vintage-Barwagen mit Platz für Alkoholisches und einige LPs. Oben drauf der farbig passende Schallplattenspieler von Crosley. Im grünen Zimmer kann man sich wunderbar entspannen, dabei Musik hören oder lesen. Seitlich gibt es ein schmales Board, das in der selben Farbe gestrichenen ist wie die Wand: »Green Ground No 206 « von Farrow & Ball. Gerne hätte ich ein dunkleres Grün durchgesetzt, aber da die Kunden ja Könige sind… : ) Passend zum nun hellen Farbton liegen passende Samtkissen auf dem Sofa. Ein Stil-Element der Einrichtung ist Kupfer. Wenn auch nicht mehr ganz so innovativ, der warme Metallton strahlt Ruhe und Eleganz aus. Deshalb findet Ihr auch immer wieder Kupfer-Accessoires auf den Fotos vor. Die Kleiderstange im Schlafzimmer haben wir aus einem Kupferrohr und Fittings aus dem Baumarkt gebaut, die Bügel sind von HAY&hellip
Ach wie schön. So lebt es sich in der Leipziger Südvorstadt. Sanierte Altbaufassaden, wenn man aus dem Fenster schaut… Doch in der Wohnung des Fotografen Jan Mammey und seiner Familie spürt man noch den Charme der 1990er Jahre, als die Gegend noch nicht gentrifiziert und die Wohnung günstig zu mieten war. Teilsanierter Altbau heißt das. An den Fenstern zieht's im Winter, die Wände sind nicht glatt verputzt, sondern meist »raw«, die Zimmerüren vom Vormieter vor Zeiten teilweise abgeschliffen worden. Hier und da Raufasertapete, aufputzig verlaufende Rohre und ein kleines innenliegendes Bad – aber mit Badewanne. Wichtig für die Badesessions des kleinen Sohnes, der während ich fotografiere, mit dem Bobby Car um mich herum fährt. Dafür haben zwei der Nachbarn Flügel in ihren Wohnungen und geben Klavierunterricht. So gleicht sich alles wieder aus. In der schönen Altbauwohnung gibt es viel zu entdecken. Flohmarktfunde und Geerbtes, vor Jahren irgendwo in der Stadt Abgeschraubtes, wie die stylische Küchenlampe, Regale voller Kochutensilien und viele Bücher und gerahmte Kunst. Dazwischen Kinderspielzeug, ein lässig an die Wand gelehnter Spiegel im Wohnzimmer und ein Stativ, das für das nächste Shooting bereit steht. Am Fenster blüht die erste Amaryllis. Gemütlich, oder&hellip
Heute habe ich eine günstige Lösung für eine ungewöhnliche und stimmungsvolle Deckenlampe für Euch. Einfach eine Biergartenlichterkette mit zehn Glühbirnen zu einem Bündel drehen und mittels Stecker/Gegenstück an der Decke befestigen. Im Baumarkt bekommt Ihr das Gegenstück für kleines Geld. Der Vorteil – Die Biergartenlichterkette behält den Stecker und kann jederzeit auch wieder im Garten oder anderswo eingesetzt werden. Natürlich kann man das Gummikabel auch abschneiden, den Stecker entfernen und die Kette direkt an die aus der Decke kommenden Kabel anschließen. Das Licht ist übrigens gemütlich. Und improvisieren tut der Einrichtung oftmals sehr gut…
Weitere Budget-Ideen findet Ihr hier unter dem entsprechenden Label auf dem Blog&hellip
»Handgemacht in Potsdam« leuchtet in strahlender Neonschrift über dem »Kleinen Martin«, dem »Windmühlenbrot«, dem »Luzerner Dinkelbrot« oder der »Walnusstange«. Letztere war in meinem letzten Beitrag Teil der kleinen Trauben-Käse-Brot-Inszenierung – ein köstliches kleines Bio-Brot aus der Bio-Bäckerei & Konditorei Fahland in Potsdam Babelsberg. Bäckermeister Fahland versorgt uns bei jedem Arbeitsbesuch so lieb und großzügig mit einer Auswahl Brötchen und Broten frisch aus der Backstube, dass wir damit gut über die Woche kommen. Wir – das sind Martina Haag und ich. Zusammen haben wir das Interior-Konzept für die gerade in Potsdam Babelsberg eröffnete Filiale von Iwona und Frank Fahland entwickelt. Martina übernahm zudem die Baubetreuung und Ausführung. Es hat uns großen Spaß gemacht, gemeinsam mit Frau und Herrn Fahland zu überlegen, wie man gestalterisch an ihre inzwischen 14 erfolgreichen Läden in Potsdam, Teltow, Kleinmachnow und Berlin herangehen kann. Das Logo – grüne Schrift & gelbe Weizenhalme – sollte erhalten bleiben. Viele von Euch kennen sicher die Filialen mit den Nasenschildern, die zahlreichen Lieferwagen und Brötchentüten, die allesamt mit dem farbenfrohen Fahland-Logo versehen sind.
Die ehemaligen Büroräume der Friedrich Naumann Stiftung in der Rudolf Breitscheid-Straße (nahe dem Griebnitzsee) in eine Fahland-Filiale mit neuem Erscheinungsbild zu verwandeln, sollte unser erstes Projekt sein&hellip
Viele liebe Blumengrüße vom Schreibtisch! Heute habe ich mir bei unserem Blumenhändler an der Straße einen Bund Purpurbeeren und feine Gräser für meinen Home-Arbeitsplatz mitgenommen. Diese Kombination habe ich am Wochenende bereits anlässlich eines Geburtstags verschenkt. »Sind die Beeren gefärbt?« und »Die sehen ja super aus!« – Begeisterung beim Entfernen des Blumenpapiers.Die Purpurbeeren (Symphoricarpos doorenbossii) kommen ganz ohne künstliche Farbstoffe aus. Laut meiner Recherche im Internet heißt die Sorte »Amethyst«. Die bekannteren, weißen Beeren oder »Knallerbsen« sehen auch schön in der Vase aus. Aber zusammen mit den Gräsern sind die annähernd pinken Beerenzweige der absolute Knaller…&hellip
Das war ein rundum gelungenes Event… Am 3. September feierten wir die Veröffentlichung des dritten Bandes der Berlin's Finest Buchreihe: 50 inspirierende Designläden im GILKA. Etwa 350 Gäste kamen nach Schöneberg, um in der ehemaligen Desinfektionsanstalt die kleine, aber feine Designausstellung mit Akteuren aus dem Buch zu besuchen. Mit dabei waren Orterfinder, J&V Finest Vintage Furniture, kultpur, Loupiotte, Popstahl, s.wert Design, boxoffberlin, Komat und Panama Berlin. Für das leibliche Wohl sorgten drei Food Spezialisten aus dem zweiten Band der Reihe, »50 exquisite Lebensmittelgeschäfte«: Kebe Living, Makrönchen und die Brezel Company. Den Wein lieferte Viniculture und das Bier kam aus einer kleinen Privatbrauerei in Friedrichshain – Schankbier und Pilsener von Flessa Bräu. Beides Lieferanten, die auch im Lebensmittelbuch zu finden sind.
Es war ein tolles Fest. Für mich das erste, das ich in so einem Rahmen mit Hilfe aller Mitwirkenden organisiert habe. Für einen Abend wurde aus dem GILKA ein Ausstellungsraum mit Marktständen und Bar. Nachts um 23.30 Uhr war fast alles wieder leer geräumt. Als sei nichts gewesen.Bis zum Nachmittag hatte ich noch Gelegenheit, ein wenig beim »Making-of« zu fotografieren. Dann musste ich hinein ins schwarze Kleid, um ab 18.00 Uhr die ersten Gäste begrüßen zu können...
Vielen Dank, lieber Arndt! Du hast keine Mühen gescheut, den Raumplan perfekt umzusetzen und hattest für alle Fragen die passende Lösung. Dein GILKA ist wunderbar. Mögen dort noch viele Feste, Partys und Events stattfinden. Und deine Fotos, die du während des Events geschossen hast, sind toll geworden.Vielen Dank an Peter Delius. Der Verlag hat mit seiner finanziellen Unterstützung diesen Abend möglich gemacht und zudem den Begrüßungs-Sekt ausgegeben. Viniculture sponserte den Birnencidre, der ebenfalls zu Beginn ausgeschenkt wurde.Und natürlich ein großes Dankeschön an alle Aussteller, Foodies, David & Frieder an der Bar und Carlotta, Tilla & Henry am Verlagsstand. Und danke an Euch, das Berlin's Finest Publikum. Ihr wart alle fantastisch.
GILKA, Kärntener Straße 20, 10827 Berlin, Tel: 030/80 58 26 0&hellip
Ein Traumwochenende. In Berlin finden unzählige Veranstaltungen und Feste statt und wir genießen den Sommer, der noch mal alles gibt. Falls Ihr Zeit für einen Ausflug habt, empfehle ich einen Besuch auf dem Hoffest der Königlichen Porzellan Manufaktur im KPM Quartier.
Das komplette Manufakturgelände in der Wegelystraße wird heute und morgen zum Marktplatz. Mit Programm für die ganze Familie. Kinder können geschminkt werden, unter Anleitung Porzellanteller bemalen und am Eiswagen »Jones Icecream« kaufen. Währenddessen schlendern die Eltern von Pavillon zu Pavillon und können reduziertes Porzellan erwerben. Es gibt 20 Prozent Fest-Rabatt. Im Werksverkauf findet Ihr eine große Auswahl an 2. Wahl-Produkten, auf die weitere 20 Prozent gegeben werden. Ich habe mir zwei Prorzellan-Schwalben für die Wand (von Siegmund Schütz) gekauft. Sie standen schon lange auf meinem Wunschzettel. Über den Bildhauer der KPM habe ich hier bereits auf dem Blog berichtet.
Im Oktober bringt die KPM einen eleganten Porzellan-Kaffeefilter heraus, der dieses Wochenende vorgestellt wird. Passend zum Trend, den Kaffee wieder frisch aufzugießen. Ich habe auch noch einen alten Melitta-Filter im Schrank, den ich manchmal heraushole, um das Kaffeekochen zu zelebrieren… Auch die Currywurst & Pommes-Schalen sind neu. »Curry 36« serviert während des Hoffests stilsicher in KPM-Porzellan. Auch die Kaffeerösterei Berlin schenkt Kaffee in Porzellantassen aus. Auf den weiß eingedeckten Tischen stehen Blumengestecke in verschiedenen Vasenmodellen. Alles sehr schön und verlockend, wenn Ihr auch Fans des feinen weißen Porzellans seid. Der Winter naht. Vielleicht denkt Ihr schon mal an die ersten Weihnachtsgeschenke...
Hoffest im KPM Quartier, Wegelystraße 1, 10623 Berlin
Samstag, 29.August 2015 von 10.00 bis 20.00 UhrSonntag, 30. August 2015 von 13.00 bis 18.00 Uhr&hellip
Neulich in der Uferstraße. Seit der Kultur-Tour durch Moabit und den Wedding war ich nur noch ein Mal dort, um einen Freund zu besuchen. Da spazierten wir zu den Uferhallen am Ende der Sackgasse an der Panke und tranken einen Kaffee. Keine Kamera dabei, deshalb auch kein Beitrag über das so gemütliche wie ungewöhnliche Café/Restaurant im ehemaligen Pförtnerhaus der Berliner Verkehrsbetriebe…
Jetzt war ich wieder im »Pförtner«. Der Cappuccino schmeckte, die Blumen blühten in den alten Stahlkisten zwischen Tischen und Bänken, ein paar Wolken am Himmel, entspannte Atmosphäre auf dem Gelände der Uferhallen. Der alte Bus, der zum Café gehört und für diesen Zweck umgebaut wurde, trennt Café vom großen betonierten Hof. 2007 wurde das Gelände, die einstige Zentralwerkstatt der BVG, von der Uferhallen AG übernommen. In etwa 70 Ateliers arbeiten Künstler, Musiker und Kreative. Früher wurden hier Busse repariert. Die Verwaltung der Verkehrsbetriebe saß hier auch. Heute gehören die Hallen und Räume zum festen Bestandteil der Kulturszene des Weddings.Pförtner, Café Restaurant, Uferstr. 8-11, 13357 Berlin, Tel: 030 - 503 698 54 Mo – Fr 9.00 bis 23.00 Uhr, Sa 11.00 bis 23.00 Uhr&hellip
Als ich am Freitag die Post aus dem Briefkasten holte, hielt ich plötzlich einen hölzernen Kochlöffel in der Hand. Ein Direct Mailing mit »Goodie«. Coole Idee. Die gelungene PR wirkte prompt. Einen Tag später besuchte ich den neuen Showroom »station küche« im S-Bahnhof Botanischer Garten, unterhielt mich sehr nett mit den Inhabern Johannes und Hans Kirsch und machte Fotos für das Online Magazin.
Zwei Bayern mit Liebe zum Design, zum Kochen und zum Thema Küche suchten vor einem Jahr die passende Location, um ihrer Geschäftsidee einen perfekten Rahmen zu geben. Der Weg führte sie nach Lichterfelde-West. Die Eingangshalle des S-Bahnhofs Botanischer Garten wurde dort zur Vermietung angeboten. Sie verliebten sich in die Räumlichkeiten und sagten zu. Im Mai dieses Jahres eröffneten sie nach aufwendiger Sanierung (unter strengen Vorgaben des Denkmalschutzes) das Ladengeschäft »station küche«: Eine Kombination aus Küchenstudio, Concept Store und Planungsbüro. Der Jugendstil-Bahnhof strahlt jetzt im neuem Glanz und bietet einem großzügigen Büro samt Ladenfläche und einem Kochstudio Platz. In Zusammenarbeit mit dem Küchenhersteller »next125« und einer bayerischen Partner-Tischlerei erstellen Johannes und Hans Kirsch kreative Küchenkonzepte. Ob Einbau- oder Modulküche oder individuell angefertigte Möbel mit innovativer Technik, die beiden Bayern sind Profis und haben einen super Geschmack. Die Gestaltung des Showrooms, die Konzeption der Räumlichkeiten und die Auswahl der schönen Dinge, die hier verkauft werden, lassen darauf schließen. Auf den Schreibtischen liegen Handzeichnungen des letzten Auftrags. Zunächst werden nämlich Ideen mit der Hand auf's Papier gebracht. Dann erst folgt die digitale Umsetzung. Sehr sympathisch.
Eine next125 - Küche sah ich zum ersten mal bei einer Freundin. Ihr könnt ja mal hier klicken. Für den damaligen Beitrag über das »Art Collector's Home« habe ich auch ein Foto der Küche gemacht. Bei »station küche« wird nicht nur konzipiert, sondern auch schöne Möbel und Wohn-Accessoires (z.B. Messer von Güde, Pfannen von de Buyer, Möbel von Hay) verkauft. Sollte es eine zweite Auflage des Berlin's Finest Buchs geben – die Jungs wären auf jeden Fall dabei...
station küche im S-Bahnhof Botanischer Garten, Hortensienstr. 28, 12203 Berlin,Tel: 030 - 287 064 3&hellip
Presseaufenthalt | Wir sind wieder in Berlin. Rundum erholt, erfrischt von Sonne und Bergluft und voller Eindrücke einer abwechslungsreichen Rundreise durch Österreich. Was für ein schönes Land. Gastfreundschaft wird dort groß geschrieben, das Essen schmeckt großartig und die Natur bietet alles, was das Urlauberherz begehrt…
Über das Kunst-Wochenende in Bad Gastein habe ich im vorangegangenen Post schon berichtet. Wo wir gewohnt haben? Schaut Euch gerne die Fotos an und lest über »Tessa«, »Ed«, »Camillo«, »Rosa« und »Madero«. So heißen die fünf von dem Architekten Ike Ikrath geplanten Alpenlofts, die sich oberhalb der Kaiser-Wilhelm-Promenade Bad Gasteins an den Hang schmiegen. Als ich vor zwei Jahren das erste Mal Bad Gastein besuchte, waren die Häuser gerade im Bau. Ich berichtete damals über das »Haus Hirt« und das »Miramonte«. Beide Hotels gehören Evelyn und Ike, die uns nun einluden, in einem der Lofts zu wohnen. Wir müssten unbedingt vorbei schauen, die Lofts seien fertig, schrieb Evelyn. Sie würde uns gerne auf Händen tragen...
Und so war's. Wir fuhren am Ende unseres Road Trips zum Haus Hirt, checkten ein und wurden von Evelyn ins Alpenloft »Tessa« geführt. Eine Unterkunft wie im Märchen. Hat man die wenigen Höhenmeter vom Hotel zum am Toscaniniweg gelegenen Haus erklommen und dreht sich um, entfährt einem unweigerlich ein »Boah« oder »Wow«! Ist das eine Aussicht? Von der Terrasse, vom verglasten Wohnbereich bis zu den Schlafzimmern – Freier Blick auf die Berge und das Gasteiner Tal. Wir verlieben uns in den ersten Minuten in das Chalet aus Holz (unbehandelte Lärche & weißgeölte Fichte) mit der Glasfassade und der stylischen Einrichtung. Stühle und Rocking Chair von Ray and Charles Eames, Butterfly Chair, Tolomeo-Leuchten an den Betthäuptern, PH-Lampen über dem Esstisch, Hängematte von Fatboy, iittala-Geschirr und was mich besonders gefreut hat – einer der Nachttische kommt aus Berlin. Ein Kubus von »Stocubo« (Über das modulare Regelsystem habe ich hier im Blog berichtet). Natürliche Baustoffe wie Holz und Rauriser Naturstein aus der Umgebung, Glas, Leinenstoffe für die Vorhänge und Lammfelle für die Stühle machen das Haus wohnlich, gemütlich und stilvoll zugleich. Der Fernseher (von Loewe) steht auf einem Dreibein, ist somit mobil und gut auszurichten, wenn es sich die Großfamilie auf dem wandbreiten Sofa bequem macht. Auf zwei Etagen können bis zu 8 Personen (in vier Schlafzimmern) wohnen. Es gibt zwei Küchen, vier Badezimmer und eine Sauna in der unteren Etage. Die beiden Wohnungen können aber auch separat genutzt und gebucht werden. Im Winter stelle ich mir einen Aufenthalt im Alpenloft auch wunderschön vor: Das Kaminfeuer knistert, draußen ist alles weiß, der Himmel blau und abends leuchten die Lichter des Gasteiner Tals hinauf, während man mit Freunden oder der Familie ein leckeres Essen kocht und vom Herd bis hin zu den verschneiten Gipfeln schauen kann.. Herrlich.
Vielen Dank an Evelyn, Ike und das Hotel Team für die zwei unvergesslichen Verwöhn-Tage in Bad Gastein.
Alpenlofts , Toscaniniweg 11, 5640 Bad Gastein – Österreich&hellip
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