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Ein »P(l)op Up« Event wie es schöner nicht sein könnte – Die grandiose Magnolienblüte in den Berliner Stadtgärten. Nur für kurze Zeit aber dafür mit einer unglaublichen Pracht, zeigen uns die Bäume ihre tulpenförmigen Blüten. Ganz plötzlich erstrahlen ganze Straßenzüge in Rosatönen. Wunderschön. Mit Kamera und Fahrrad ging ich vorgestern auf Entdecker-Tour, um in Lichterfelde-West alte Villen und ihre Magnolien zu fotografieren. Häuser aus der Jahrhundertwende mit außergewöhnlichen Fassaden, Türmchen, Stuckverzierungen und Sprossenfenstern in Kombination mit den wohl schönsten Frühlingsblühern, die die Natur zu bieten hat. Am weitesten verbreitet ist die »Magnolia soulangeana«, eine der ältesten Züchtungen, 1820 im Königlichen Gartenbauinstitut in Fromont bei Paris entstanden. Bei meiner Rundfahrt war diese Magnolienart fast in jedem zweiten Garten zu sehen. Eine Stern- und eine Purpur-Magnolie waren auch dabei.
Eine herrliche Fahrrad-Tour, die ich Euch nur sehr ans Herz legen kann. In ein paar Tagen ist das Spektakel bereits wieder vorbei.
Hier habe ich schon einmal über die Villenkolonie Lichterfelde-West geschrieben&hellip
Sich individuell einrichten, einen eigenen Wohnstil entwickeln, wenn das so einfach wäre. Wie kombiniere ich »richtig«, was ist gerade modern und sollte ich mich davon beeinflussen lassen? Stöbern in Wohnmagazinen, Blogs oder auf Pinterest hilft, um inspiriert zu werden. Schön ist es auch, die Wohnung oder das Haus mit Dingen zu bestücken, die bereits eine Geschichte erzählen können. Fundstücke vom Flohmarkt, Möbel vom Dachboden der Großeltern, Dinge vom Straßenrand, die jemand zur Abholung heraus gestellt hat, alte Lampen, die ihren Dienst in der ehemaligen Fabrik beendet haben. Ich mag eine Kombination von Alt und Neu, von Klassikern und Ausgefallenem, von verschieden Werkstoffen, wie Holz oder Metall. Dinge von Qualität und am besten Handgemachtes, statt in Massen Produziertes. Hier und da ein kleines bisschen Kitsch, eine ausgefallene Vase, ein altes Glas mit Blumen zur Dekoration darunter gemischt – schön.
Wenn Ihr gerade am Einrichten oder Umräumen und auf der Suche nach Einrichtungsideen seid, dann macht einen Besuch bei J&V in Schöneberg. In ihrem Laden J&V Finest Vintage Industrial Furniture verkaufen Jools und Vince Möbel, Objekte und Lampen, die sie im Laufe der letzten 20 Jahre gefunden, erworben und gesammelt haben. In ihre Wohnungen wollte nun nichts mehr hinein passen. So beschlossen die beiden im letzten Jahr, zusammen diesen wundervollen Shop zu eröffnen. Mit eigener Werkstatt im Hinterzimmer. Dort werden alte Stühle abgeschliffen, Lampen und Uhren repariert oder klemmende Schubladen wieder gängig gemacht.Neben zahlreichen Hockern, Tischen, alten Turngeräten oder Schlüsseln, habe ich einen Fernsehturm aus Messing entdeckt, in den ich mich gleich verliebt habe. Der ist aber leider unverkäuflich. Die Plastik-Kakerlake (zum Zurückziehen und Fahren lassen), nicht »vintage«, aber ein witziges Fundstück…
J&V Finest Vintage Industrial Furniture, Barbarossastraße 61, 10781 Berlin-SchönebergGeöffnet Mi - Fr von 12.00 bis 19.00 Uhr, Sa von 10.00 bis 16.00 Uhr&hellip
Bloggen, hat mal jemand gesagt, ist das Gegenteil von etwas für sich behalten. Stimmt. Durch den Blog komme ich durch die Stadt, treffe viele fantastische Menschen, schaue hinter die Kulissen, werde aufmerksam auf Dinge, die mir sonst verschlossen bleiben würden – das alles muss mittgeteilt, weiter erzählt, empfohlen und nicht alleine genossen werden. Inspiration ist überall. Es gibt so viele kreative, tolle Leute, die in ihren Berliner Wohnungen, Werkstätten oder Ateliers großartige Sachen machen. Keine ganz neue Erkenntnis, aber schön, wenn die eigene Stadt immer wieder auf's Neue begeistert.
Wie zum Beispiel letzten Freitag. Ein Besuch bei Lena Hanzel. Von ihrem dawanda-Shop ‘Room for Emptiness’ hörte ich über drei Ecken, in einer Zeitschrift sah ich ihre hübsche Wohnung, die von Anne-Catherine Scoffoni fotografiert wurde. Die selbe Fotografin, die vor Kurzem auch bei mir zu Hause Aufnahmen gemacht hat. So ergab sich ein Treffen bei Lena in Berlin Treptow. Wir hatten uns zwar noch nie vorher gesehen, aber es gab genug gemeinsame Themen: Kreativ sein, Dinge tun, die einem Glück und Zufriedenheit bringen, neugierig und offen sein, was das Leben noch so zu bieten hat und das Vertrauen zu haben, dass sich zur richtigen Zeit schon das Richtige einstellt. Und noch viel mehr. Zum Fotografieren blieb auch noch Zeit und so kommt Ihr in den Genuss zu sehen, was Lena, die ihr Geld als Grafik-Designerin verdient, sonst noch Wundervolles macht und wie gemütlich und schön sie wohnt. Lena entwirft Designs, die sie mit einem feinen Porzellanstift auf weißes Geschirr malt oder im Siebdruckverfahren auf Stoff bringt, aus dem sie Geschirrtücher näht. Lena braucht Muse und eine ruhige Hand, wenn das Ergebnis stimmen soll. Es gibt Tage, da gelingt nicht ein Strich und sie legt den Stift zur Seite. An anderen Tagen entstehen dafür ganze Kollektionen, die Lena bei etsy anbietet. Impressionen gibt's auf ihrem Blog »Room For Emptiness«&hellip
Die Sonne scheint so schön in mein Arbeitszimmer. Ich muss Euch unbedingt mein neues Frühlings-Arrangement zeigen. Auf dem Block Table von Normann Copenhagen steht die schwere Glasvase im Retro-Design, die ich letzte Woche zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Sie sieht toll aus mit den gerade erblühenden Quittenzweigen. Um den Türrahmen herum habe ich die golden Wandsticker geklebt – ein Geschenk von meiner Tochter Carlotta. Endlich konnte ich mich für eine Wand entscheiden. Die Dots lassen sich im Zweifel ganz leicht wieder lösen und woanders anbringen. Bestellen könnt Ihr sie im etsy-Shop von Eulenschnitt in Hamburg.
Den Beistelltisch auf Rollen habe ich bei einem Instagram Wettbewerb gewonnen, zu dem Normann Copenhagen im Januar aufgerufen hat. Man sollte ein Foto posten, das den Tisch an der Stelle zeigt, wo man ihn gerne demnächst sehen würde. Hier könnt Ihr nachschauen, mit welchem Foto ich gewonnen habe. Ich habe mich sehr gefreut und war ganz aufgeregt, als ich las, ich sei einer der Gewinnerinnen. Nun steht der Block Table erst einmal in meinem Arbeitszimmer, demnächst dann im neu renovierten Mini-Loft in Berlin-Mitte.
Den Block Table gibt es bei connox, die Vase Bossa Nova könnt Ihr bei GLASKLAR in Berlin erstehen oder direkt bei dem Hersteller Nachtmann&hellip
25hours Hotel Bikini Berlin. Sonntag Nachmittag. 3. Etage. Einchecken für eine Nacht im Jungle Room. Probehängen in den »Hammocks« neben der Rezeption. Bakery, Lounge & Meeting Rooms bestaunen. 8. Etage. Zimmer mit Aussicht. Himmel, so weit das Auge reicht. Die Siegessäule glänzt in der untergehenden Sonne. Ferngläser baumeln von der Decke und möchten, dass wir die Affen und Vögel beobachten. So viel Licht. So viel Design. 10. Etage. Noch mehr Licht. 360 Grad Berlin. Sundowner in der Monkeybar.
Es fällt mir schwer, so einen schönen Ort in wenigen Worten zu beschreiben. Zumal ich vor knapp drei Wochen in meinen Beitrag über das NENI schon so geschwärmt und das 25hours Hotel vorgestellt habe. Damals war war ich zum Show Cooking mit Haya Molcho eingeladen. Es war bereits dunkel und mein »Foto-Fokus« richtete sich auf das Restaurant und die wunderbare Köchin. Wie muss es hier erst bei Licht aussehen, dachte ich. Bald darauf dann die Einladung zum Übernachten in dem vom Studio Aisslinger so großartig designten Hotel. Mein Mann und die Kamera waren meine Begleiter. Motive gab es ohne Ende. Es war schön. Sehr schön. Seht selbst.
25 Pictures. Twenty five »reasons« to visit 25hours Hotel Bikini Berlin…
Eins noch. Bei geöffnetem Fenster des Jungle Rooms könnt Ihr noch nach dem Dunkelwerden ganz ungewöhnliche Vogelstimmen aus dem Zoo herauf klingen hören. Wie Berlin hört sich das nicht an. Aber nach Dschungel!
25hours Hotel Bikini Berlin, Budapester Straße 40, 10787 Berlin, Tel.: +49 30 12 02 21 &hellip
Noch bevor sich morgen offiziell die Türen der neuen Sterne am Berliner Hotel- und Gastronomiehimmel öffnen, möchte ich Euch schon mal eines verraten – der Berliner »Westen« kommt.
Das Projekt Bikini Berlin, die Revitalisierung des historischen Ensembles zwischen dem Zoologischen Garten und der Gedächtniskirche, wird sich zu einem Ort entwickeln, wo sich Berliner und Reisende treffen werden, um Berlin komprimiert zu erleben. Die sich immer noch entwickelnde, unkonventionelle, individuelle, inspirierende und kreative Stadt zeigt sich hier in jedem Winkel&hellip
Berlin, Rütlikiez. Hinter einem großen Tor verbirgt sich das 100-jährige Haus, in dem die isländische Regisseurin Maria Solrun lebt und arbeitet. Es waren einmal zwei kleine, relativ dunkle Wohnungen, die nach Marias Vorstellungen und Ideen zu einer großen Traumwohnung zusammen gelegt wurden. Wände mussten abgerissen, neue gebaut, die Grundrisse komplett auf den Kopf gestellt, werden. Aus kleinen Zimmern wurde ein großzügiges, loftähnliches Zimmer mit uneinsehbarer Küchenzeile. Die Idee für den Tresen, der von außen eine Regalwand ist, stammt aus einem Kopenhagener Café. Dass sich dahinter auch mal schmutzige Töpfe und Tassen stapeln können, war Maria ganz wichtig. Sie mag es nicht, beim Essen mit Familie oder Freunden auf das beim Kochen entstandene Chaos schauen zu müssen. Hinter der Küche ist ein innenliegendes Bad entstanden, das durch ein Fenster zum Wohnbereich belichtet wird. Dahinter ein Schlafbereich, durch eine hohe Schiebetür abgetrennt. Die Wände der großen Wohnküche sind weder verputzt, noch gestrichen. Hier und da ein bisschen ausgebessert und mit Spachtelmasse verfüllt, aber sonst ‘raw’ mit viel Patina. Die Isländerin aus Reykjavik liebt ‘deutsche’ Accessoires und zeigt stolz auf den weißen Dürer-Hasen aus Porzellan, die Goethe-Büste, das gerahmte Foto von Papst Benedikt oder das Lebkuchenherz mit der Aufschrift 'Weltschmerz'. Ein Freund schenkte ihr das ehemalige Staatswappen der DDR – Hammer, Zirkel und Ährenkranz aus Holz, ein Hingucker schon beim Betreten der Wohnung. Es gibt in Marias Wohnung so viel zu entdecken. Wir kamen kaum zum Kaffee trinken, ständig sah ich neue, schöne Sichtachsen und Motive. Wenn ich Regisseurin wäre, würde ich hier einen Film drehen… Danke, Maria, für den schönen Vormittag bei Dir in Neukölln&hellip
Der letzte Dienstag stand für mich im Zeichen der Berlin Fashion Week. Morgens Mercedes Benz Zelt am Brandenburger Tor Show von Lena Hoschek, abends Showfloor in The Gallery. Dort habe ich die Kollektionen für 2014/15 von Julia Starp und von Battenberg-Cartwright gesehen. Die ehemaligen Berliner Opernwerkstätten gaben eine tolle Kulisse für die Models, die in sehr aufwendigen Roben über den Catwalk schritten. Die Röcke waren manchmal so eng, dass sich die Models nur in kurzen, dafür sehr graziösen Schritten, fortbewegen konnten. Auch hier gab es unter anderem viel Spitze mit wenig darunter zu sehen… Das Styling der Battenberg-Cartwright - Models mit toupierter Haarpracht und clownesk geschminkten Gesichtern kam beim Publikum gut an. Schön auch die Zusammenstellung der Kleider. Nur Rot- und Weißtöne waren auf dem Laufsteg zu sehen&hellip
Der lesende Mann am Stand der ‘Heritage Post’ ist für mich das Gesicht der diesjährigen ‘Bread & Butter Tradeshow’ im Airport Berlin Tempelhof. Man könnte meinen, er säße alleine an seinem Tisch und könnte in Ruhe in der neuen Ausgabe des Magazins für Herrenkultur blättern…
In Wirklichkeit sitzt er in der L.O.C.K. - Area der internationalen Fachmesse für ausgewählte Brands, Labels und Designer – der ‘tradeshow for successful b rands'. Sie findet vom 14.01. bis zum 16.01.2014 in Berlin statt. Über 600 Aussteller aus den Bereichen Denim, Sportswear, Street Fashion, Funktion Wear und Casual Dressed Up zeigen ihre neuen Kollektionen des kommenden Winters. Hier treffen Einkäufer, Händler und Pressevertreter zusammen, Geschäfte werden abgeschlossen und Netzwerke geknüpft.
Im Juli 2014 wird es ein neues Konzept geben, das zwei Publikumstage vorsieht. 'B&B’ goes public und öffnet ihre Tore auch für Modeinteressierte, die bisher von diesem Event ausgeschlossen blieben. Ich kann Euch einen Besuch im Sommer jetzt schon ans Herz legen. Der alte Airport ist eine perfekte Location für diese Messe. Schon das Betreten der ehemaligen Abfertigungshalle verheißt großes Theater. Passend zum diesjährigen Messe-Motto ‘Ich bin ein Berliner', durchschreiten die Besucher ein hallenhohes Brandenburger Tor, bunt erleuchtet und mit dem Schriftzug 'Wir sind ein Berliner’ unter dem B&B-Logo, das die Quadriga ersetzt. In vier Hangars wird Mode präsentiert, teilweise in sehr aufwendigen Messe-Shops. Der gemeine Messestand ist out. Die Labels zeigen sich entsprechend ihrer Philosophie in ihrem markenkulturellen, emotionalen Umfeld. Der Manufaktur-Gedanke spielt auch dieses Jahr wieder eine große Rolle. Handwerkskunst wird life zur Schau gestellt. Leder wird genäht, gestanzt, gefärbt. Die Besucher dürfen sich zur Erinnerung an einen langen Messetag ein Erinnerungsstück anfertigen lassen.
In der ‘Brand Bible', die auf den Kofferbändern ihre Runden ziehen und die jeder Fachbesucher mitnehmen darf, sind alle teilnehmenden Labels aufgeführt. Ein dickes Buch mit Markennamen wie 'A Fish Named Fred’ bis hin zum kurzen ‘Zwei'. Mein Spaziergang über die Messe dauerte gestern etwa 3 Stunden, Kaffeepause in der ‘Craftman's Canteen’ inklusive. Dabei sind viele schöne Fotos entstanden – Eindrücke der B&B 2014.
Hier könnt Ihr den Beitrag über die Bread & Butter Tradeshow 2013 lesen&hellip
Ab morgen steht die Hauptstadt wieder im Zeichen der Mode. Die Berlin Fashion Week beginnt. Ich werde zu einigen Events und Modenschauen gehen und Fotos machen. Freue mich schon. Für alle, die zwischen den Veranstaltungen Zeit zum Bummeln haben, hier noch ein (schöner) Shopping-Tipp in Berlin Mitte.
1987 in Melbournes Stadtteil St. Kilda gegründet, erobert die Kosmetikfirma Aēsop seither die Welt. In mehr als 50 Geschäften großer Metropolen wird das breite Sortiment »intelligenter Produkte für Körper und Haarpflege« und höchster Qualität angeboten. Jedes Produkt wird unter Berücksichtigung des Klimas und der Umwelt, aus pflanzlich und im Labor hergestellten Zutaten und mit Liebe zum Detail, hergestellt&hellip
Erinnert Ihr Euch an das Fußball-Foto im Panorama-Format, auf Alu-Dibond gezogen, das ich im letzten Jahr bei Poster XXL im Internet bestellt und auf dem Blog vorgestellt habe? Jetzt hängt ein zweites Bild in unserer Küche: 120 x 90 cm groß, mit matter Oberfläche. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es sei ein Gemälde. Das Foto habe ich im Atelier der Berliner Künstlerin Sabine Dehnel aufgenommen – ein Sideboard mit Tulpenstrauß in einer Retrovase. Links darüber ein Acryl-Bild der Künstlerin. Durch das Vergrößern haben die Blumen und das Kunstwerk beinahe Originalformat. Ich konnte es kaum abwarten, rot-gelbe Tulpen zu kaufen und auf den Küchentisch zu stellen. Schön wäre jetzt noch so eine ähnlich blaue Vase&hellip&hellip
Ein Wochenende im Hotel in der eignen Stadt zu verbringen – eine Idee, die sich »Erlebe Deine Stadt« nennt und vom Berliner Stadtportal VisitBerlin bereits zum vierten Mal ins Leben gerufen wurde. 78 Hotels nahmen an diesem Wochenende an der Aktion teil. Mit ein bisschen Glück konnten Berliner und Brandenburger vor einiger Zeit per Telefon eine Nacht im Hotel buchen: Begrüßungsdrink, Drei-Gänge-Menü am Abend, Benutzung des SPA-Bereichs und Frühstücksbuffet am nächsten Morgen inklusive. Für 55,00 € pro Person.
Schön war's. Wir kommen gerade zurück von unserem Kurzurlaub im Hotel am Steinplatz in Berlin-Charlottenburg. Es war herrlich luxuriös, erholsam und ein bisschen unwirklich. Nur 15 Minuten Anfahrt, Begrüßung durch die Hotel-Direktorin Iris Baugatz und der Urlaub konnte beginnen. Und das in einem gerade (wieder)eröffneten 5-Sterne-Haus der Marriott-Gruppe, dessen dreijährige Bauphase ich regelmäßig mitverfolgt und mir einen Aufenthalt für ‘Erlebe Deine Stadt’ genau dort gewünscht hatte. Das Hotel am Steinplatz hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Von 1907 bis 1908 nach den Plänen des Architekten August Endell (der auch die Hackeschen Höfe geplant hat) erbaut, wurde das Gebäude zunächst als Offizierswohnanlage, von 1913 bis 1976 als Hotel, genutzt. Das Hotel genoss einen legendären Ruf, Prominenz und Künstler zog es dort hin, es wurde viel gefeiert dort – besonders in den 1920er Jahren…
Kurz als Seniorenwohnheim zwischengenutzt, stand das hochherrschaftliche Gebäude zehn Jahre lang leer bis vor drei Jahren die Bauarbeiten begannen, die mit der Eröffnung des neuen Boutique-Hotels am 23. Dezember, beendet wurden.
Die Jugendstil-Fassade wurde im Sinne Endells restauriert, innen erstrahlt das Haus im modernen Design, im Stil den 1920er Jahren verschrieben. Im Konferenzraum liegt ein Teppich mit Pfauenmotiv, Fotografien und Drucke aus dieser Zeit findet man an den Wänden, gedruckt auf Glastrennwänden in den Zimmern. In Vintage-Suppenterrinen werden Königsberger Klopse serviert. Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch das Hotel. Schön. Das Haus hat 84 Luxus-Zimmer und drei Suiten, individuell eingerichtet. Im Kleiderschrank geht das Licht beim Öffnen automatisch an, der ‘Spion’ an der Zimmerür sieht aus wie ein iphone : )
Wir wohnten in einem Erkerzimmer mit Blick auf die UdK – meine alte Uni. Alles noch ganz neu und jungfräulich überall, die dicken Teppichböden, die Badezimmer, der SPA-Bereich, die Trainings-Geräte. Vom SPA im 5.und 6.OG habt Ihr eine tolle Sicht über die Dächer Charlottenburgs bis hin zum Teufelsberg. Von der Ruhe-Terrasse blickt Ihr auf die West-City mit Europacenter.
Das Drei-Gänge-Menü des Küchenchefs Markus Zimmer, schmeckte hervorragend. Es gab Wintersalate mit karamellisierten Rieslingessig-Birnen, Blauschimmelkäse und Walnüssen, geschmorte Schulter vom Simmentaler Rind und danach Winzersekt-Parfait. Dazu einen Aperitif als Gruß aus der Bar, für mich Berliner Rollberg-Bier und ganz besonders leckeres Brot aus der Region. Das Hotel legt großen Wert darauf, mit regionalen Zutaten zu kochen, an der Bar gibt es Berliner Our-Wodka, Gin von Berliner Brandstifter und Adler aus der Preußischen Spirituosen Manufaktur im Wedding.
Nun ist der Urlaub in der eigenen Stadt schon einige Stunden zu Ende. Ich habe für Euch (und für VisitBerlin) fotografiert. Schaut hinein in das neue alte Hotel am Steinplatz. Vielleicht seid Ihr im nächsten Jahr mit dabei wenn es wieder heißt »Erlebe Deine Stadt«...
Hotel am Steinplatz, Autograph Collection, Steinplatz 4, 10623 Berlin&hellip
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